Montag, 5. Juni 2017

9. REWE Team Challenge Dresden

Am Abend des 1. Juni war es wieder soweit, zusammen mit 22 Kollgeinnen und Kollegen der Saegeling Medizintechnik trat ich zur Team Challenge an. Wir starteten unter dem Team Namen "Restless Legs" in der 2. Startwelle ab 19:30 Uhr.
Mein Ziel war es, die 23:12 min. vom letzten Jahr zu verbessern, die Vorzeichen dafür standen gut. 
Den Weg vom Dynamo-Stadion zum Treffpunkt an der Halfpipe nutzte ich gleich zum Einlaufen. Fast alle waren schon da. Noch schnell ein Gruppenfoto und wir begaben uns zügig ins Startareal auf den Altmarkt. 
Ich hatte diesmal meine weichen Sketchers Laufschuhe gewählt, da die Strecke viel Kopfsteinpflaster bereit hielt. Der Start verlief gut, trotz Slalomlauf war die 1. Zwischenzeit 4:19, also wieder mal zu schnell gestartet. Rico hatte ich bereits auf der Wilsdruffer Str. überholt. Ich wartete darauf, dass unsere schnellen Läufer Sven und Jan mich überholten. Die 2. Zwischenzeit 4:35 war schon realistischer. Nachdem wir das Terassenufer auf die Rietschelstraße verlassen hatten überholte mich Jan, ich versuchte ein Stück dran zu bleiben aber das war Aussichtslos. Mann, war der schnell! Der leichte Anstieg kostete mich Zeit (4:42) An der Blüherstraße war ein Verpflegungspunkt eingerichtet, das tat gut, mein Mund war total trocken. Auf den letzten 3 Km lief ich konstant eine 4:42. Kurz vor dem Einlauf in das Dynamo Stadion stand Kathleen und feuerte uns an. Für einen Zielsprint war zu viel Gerdränge auf der Strecke. Trotzdem war ich mehr als ein halbe Minute schneller als im letzten Jahr. Das regelmäßige Training mit der Laufgruppe Dresden zahlte sich aus. 😀 #esläuftwieder


Samstag, 6. Mai 2017

Blütenfestlauf 2017

Da es mir nach dem Oberelbe(halb)Marathon hervorragend ging, beschloss ich eine knappe Woche später den 7Km Crosslauf zum Blütenfest Borthen/Röhrsdorf mitzumachen. Kalle aus meiner Laufgruppe wollte mich begleiten, musste aber die Strecke 2 mal laufen (14Km).

Der Start war gegen 11 Uhr nahe dem Schloss Röhrsdorf mitten im Festtrubel. Die Strecke führt zum großen Teil durch die Obstplantagen über Wiesen und Platagenwege. Es hatte zwar letzte Nacht etwas geregnet, aber der Boden war nur oberflächlich nass.

Nach dem Start ging es 250m die Straße hinab, bevor wir rechts auf einen schmalen Waldweg einbogen. Ich hatte mich kurz hinter Kalle in das Läuferfeld einsortiert. Hier war überholen kaum möglich. Noch bevor die 1. Km -Markierung kam, ging es hinein in die Plantage und sofort bergauf.

Bergan hatte ich wie immer Probleme, musste Kalle ziehen lassen und leider auch Klaus Kuhnert aus meiner Altersklasse, konnte aber beide immer im Blickfeld behalten. Das sollte die nächsten 4 Km auch so bleiben, immer stetig bergan, mal mehr, mal weniger. Kalle hatte ich immer etwas vor mir. Klaus konnte ich nur auf längeren Geraden weiter vorn sehen. Ab dem Km 5 ging es relativ eben einen Schotterweg entlang. Ich ließ mich eine wenig von einem jüngeren Mädchen ziehen und nutzte teilweise den Windschatten. Nach dem Überqueren der Straße wurde aber der Abstand wieder etwas größer. Noch ein leichter Anstieg, dann ging es wieder hinunter in den Grund. In der Nähe des Baches gab es ein/zwei matschige Stellen, dann kam schon der Asphaltweg ins Ziel. Ein kleiner Anstieg noch, fast hätte ich Kalle noch erreicht, aber er musste ja in die zweite Runde während ich ins Ziel lief. Die Zeitnahme erfolgte mit einem Strichcode auf der Startnummer. Nach 33:22 min blieb bei mir die Uhr stehen, meine GPS Uhr hatte allerdings schon vor dem Start aus Strommangel abgeschalten. Lediglich mein VivoFit Armband hatte mir während des Laufs meine Herzfrequenz angezeigt, die meist zischen 158 und 160 pendelte.

Im Ziel konnte ich dann Klaus gratulieren, der vor mir den 1. Platz in der AK M60 belegt hatte.

Nachdem ich mich etwas erholt hatte, holte ich mein Handy, um Kalles Zieleinlauf zu fotografieren.

Im Ziel gab es für jeden Läufer ein Sixpack Äpfel als Zielprämie. Ein wunderschöner Lauf durch die blühenden Plantagen, liebevoll organisiert vom Lauftreff Linde '79 e.V.

Vor der Siegerehrung konnte mann sich für kleines Geld Kaffe und selbstgebackenen Kuchen zur Stärkung kaufen und nach der Siegerehrung mit Urkunden und Rosen für die Altersklassensieger und -platzierten wurde noch ein kleines Fass Freibier angestochen!



Danke an die Organisatoren für diesen schönen Tag.

Sonntag, 30. April 2017

20. Oberelbe Marathon



Mein erster Halbmarathon nach 5 Jahren.

Am 30. April machte ich mich kurz nach 7 Uhr auf den Weg, um nach 5 Jahren endlich wieder mal einen Halbmarathon zu laufen. Nach den trüben und kalten letzten Tagen versprach die Wettervorhersage ideales Laufwetter. Strahlender Sonnenschein, etwas Wind und Temperaturen zwischen 8 und 13°C kündigten sich an. An der Haltestelle traf ich Peter Born, der erst letzte Woche in London den Marathon gelaufen war und heute auch beim HM in Pirna starten wollte. Gemeinsam fuhren wir nach Pirna. Dort traf ich mich mit den anderen Laufgroupies der Laufgruppe Dresden. Zusammen mit Marcel, Sven, Stefan B., Franco, Gino, Martin, Kalle, Tony, Ralf, Thomas K. und Rita ging ich an den Start. Eine Besonderheit gab es diesmal: durch eine Umleitung auf der Strecke begann die Zeitmessung erst 300m hinter dem Startareal. Dadurch liefen alle nach dem Startschuss relativ langsam los, erst nach dem Unterqueren der Bahnbrücke begann die Zeitmessung. Mein Ziel war eine Zeit unter 2 Stunden. Ich wollte am Anfang nicht zu schnell beginnen, trotzdem zeigte meine Uhr 5:01 als erste Zwischenzeit. Auch die nächsten Km lief ich konstant das gleiche Tempo. Zur ersten Verpflegungsstelle in Dresden-Zschieren genehmigte ich mir ein Gel und spülte mit Wasser nach. Der leichte Seitenwind brachte etwas Erfrischung. In Laubegast hatte sich Christian zum Fotografieren postiert. Ich war so in meinen Lauf vertieft, dass ich ihn glatt übersehen hatte. Entsprechend schrecklich sind die Fotos geworden. Das relativ schnelle Tempo konnte ich bis zur Verpflegungsstelle am blauen Wunder halten. Nach dem Blauen Wunder feuerte mich René an, der in der prallen Sonne auf der Elbwiese stand und tolle Schnappschüsse von den Laufgroupies schoss.




Zwischenzeitlich hatte ich mir den Gelchip aus dem Startbeutel in die Wangen geschoben. Bei Km 10 und 14 hatte ich mit 5:24 und 5:29 zwei kleine Hänger, ansonsten pendelte sich meine Pace bei 5:15 ein und ich hatte weiter ein gutes Gefühl. Immer wenn ich alleine lief und auf einen sauberen Laufstil achtete, konnte ich etwas Boden gut machen. So langsam merkte ich, dass ich dieses Jahr noch keine lange Strecke im Training absolviert hatte (max 15km). Je näher die Altstadt mit Ihrer bezaubernden Kulisse kam, desto mehr konnte ich meine Tempo wieder steigern. Die letzten 3 Km wurden die Zwischenzeiten wieder besser, auch die Trommler und Rhythmusbands an der Strecke machten Stimmung und wildfremde Menschen feuerten uns an. Getragen von dem unbeschreibliche Gefühl, es nach der langen Verletzungspause endlich wieder geschafft zu haben, bog ich in das Stadionoval ein und spurtete über die Tartanbahn, über die uns Anne im Training immer wieder getrieben hatte. Bei 1:51:12 lief ich über die Ziellinie, netto waren es sogar 1:49:35. Zum Vergleich: 2012 waren es 1:52:53 bzw. 1:49:59 netto. Phantastisch!


Im Ziel erwartete mich bereits meine Tochter Yvonne, die sich nach einer Erkältung auf die 5Km Strecke umgemeldet hatte und ebenfalls eine hervorragende Zeit gelaufen war. Die anderen Laufgroupies Gino, Stefan B. und Ralf blieben unter 1:40h und waren sehr zufrieden mit ihren Ergebnissen. Auch Sven und Kalle konnten mit knapp über 1:40 ihre letzten Resultate nahezu bestätigen, Marcel war mit seiner Zeit von 1:46 sehr zufrieden. Für Martin reichte es sogar zu einem hervorragenden 5. Platz in seiner Altersklasse.

Für mich kam es gar nicht auf die Platzierung an, sondern ich war glücklich darüber, dass ich nahtlos an meinen letzten Halbmarathon von 2012 anschließen konnte und verletzungsfrei ohne Probleme die 21,1 Km bewältigt hatte. Dank dem abwechslungsreichen Training mit der Laufgruppe Dresden konnte ich meine Fitness ohne gesundheitliche Einschränkungen wieder herstellen.

Nachdem ich mich umgezogen hatte, gratulierte ich noch meinem Chef Uwe Saegeling, der seinen allerersten Halbmarathon erfolgreich gelaufen war.

Samstag, 22. April 2017

40. Wilischlauf

Eine Woche vor dem Oberelbemarathon traf ich mich mit 9 Enthusiasten meiner Laufgruppe Dresden zum Jubiläumslauf in Borthen/Röhrsdorf. 

Zwei hatten sich für die Langdistanz 26,8 Km gemeldet, die restlichen Sieben für die 9,2 Km.

Das Wetter war durchwachsen, bewölkt, ca 8°C, ab und zu lugte mal die Sonne durch die Wolken und es wehte ein kalter unangenehmer Wind. Die Nacht zuvor hatte es noch mal geregnet, deshalb entschied ich mich für meine Salomon Speedcross GTX Schuhe.
Die beiden Hauptläufe starteten gemeinsam pünktlich 11 Uhr im Schlosshof. 
Die ersten 5 Km ging es auf asphaltierten Straßen und Schotterwegen stetig bergab. Ich war wie immer zu schnell losgelaufen: 4:28, 4:47 und 4:49 waren die ersten Zwischenzeiten. Das sollte sich ab Km 6 rächen. Günther war schnell unterwegs und lief an mir vorbei. Nach dem letzten Queren der Autobahn ging es über Wiesen und Waldwege wieder stetig bergan. Meine Pace brach ein, 6:02 und 6:38 auf Km 6 und 7. Durch den Regen der letzten Nacht war es hier stellenweise sehr rutschig, jetzt waren die Salomon Crossschuhe richtig gut, nur ich schwächelte. Meine rechte Wade schmerzt noch vom Intervalltraining am Donnerstag und mir fehlte am Berg die Kondition. Nach der Verpflegungsstelle bogen die Läufer der Langdistanz links ab, für uns ging es geradeaus dem Ziel entgegen. Es ging wieder bergab und ich konnte wieder Tempo aufnehmen, 5:33 und 5:48 zeigte meine Uhr an. Uwe Z. hatte mich kurz nach der Verpflegungsstelle überholt, kurzzeitig konnte ich noch mal aufschliessen, dann musste ich ihn laufen lassen. Die grösste Herausforderung kam auf den letzten Metern, der Anstieg hoch zum Schloß Röhrsdorf ins Ziel. Nach 49:45 min war es endlich geschafft.

Nach einem Radler und warmen Tee kamen die Lebensgeister langsam wieder. Wir verzogen uns schnell in die warme Halle. Als ich mit Günther unsere Urkunden holen wollte, hieß es, mir müssten noch warten, da wir beide den jeweils 3. Platz in unserer AK belegt hatten.

Sonntag, 19. März 2017

27. Internationaler Citylauf Dresden

Der erste Wettkampf im Jahr. Zusammen mit Christiane und Rico hatte ich mich für den 5 Km Lauf gemeldet. Von meiner Laufgruppe Dresden waren Thomas und Roberto ebenfalls gemeldet.
Der größere Teil unserer Laufgruppe war allerdings auf der 10 Km Distanz unterwegs.
Nachdem wir unsere Sachen abgegeben hatten stellten wir uns in die Startaufstellung.
Rico wollte zusammen mit Christiane laufen, die Ihren ersten Wettkampf bestritt.

Pünktlich 9:40 Uhr fiel der Startschuß. Am Postplatz zeigte mir meine Uhr 4:09 als Zwischenzeit an. Wieder mal viel zu schnell losgelaufen. Mir war klar, dass ich das Tempo nicht halten konnte. Nach dem Wendepunkt auf der Wilsdruffer Straße winkte ich Rico und Christiane zu, die mir auf der anderen Straßenseite entgegenkamen. Auf der Uhr blinkte die 2. Zwischenzeit 4:35, das war schon realistischer, aber immer noch 30sek. weniger als im Trainig. Wieder am Postplatz ging es rechts auf die Ostraallee vorbei am Zwinger. Am Ende der Ostraallee mit 4:40 auf dem 3. Kilometer bogen wir nach rechts ab zum Terrassenufer. Am Landtag war ein Getränkestand aufgebaut, aber den brauchte ich heute nicht. Am Terrassenufer hatte sich René positioniert, um Fotos für die Laufszene Sachsen zu schießen.
Mit seinen Anfeuerungsrufen im Ohr stürmte ich den Anstieg an der Synagoge hoch, vor mir ein Läufer in grünem Shirt, dem ich schon eine ganze Weile hinterherlief.
In Höhe des Polizeipräsidiums begann ich das Tempo anzuziehen und konnte ihn endlich überholen. Nun noch der Schlussspurt ins Ziel. Meine Uhr blieb bei 23:12 stehen! Exakt die gleiche Zeit wie bei der Team Challenge im letzten Jahr. Klasse! Das Jahr fängt gut an.
Wenige Minuten später trafen auch Thomas und Roberto im Ziel ein, beide sehr zufrieden mit Ihrem Ergebnis.

Leider gab es dieses Jahr keine Urkunden im Ziel, so dass ich die Nettozeit und Platzierung erst Stunden später erfuhr. Die Überraschung war groß, denn ich hatte den 1. Platz in meiner Altersklasse belegt.





Sonntag, 4. Dezember 2016

25. Dresdner Nikolauslauf 2016

Jubiläumslauf mit Kaiserwetter- frostig, trocken, sonnig ! 


  • Laufgroupies rocken den 25. Dresdner Nikolauslauf!

In passendem Outfit (mit Nikolausmütze) machte ich mich Sonntag früh auf den Weg in den Blüher-Park zum Nikolauslauf. 
Das Thermometer zeigte -4 °C, die Sonne schien und Raureif lag auf den Wiesen und Blättern – ein malerischer Anblick, aber doch ganz schön frisch fürs Laufen. Um 10 Uhr sollte der Hauptlauf über 3,6 Km starten, aber der unerwartete Ansturm im Meldebüro zwang den Veranstalter zu einer 15-minütigen Verschiebung. 158 Läuferinnen und Läufer trugen sich in die Startliste für den Hauptlauf ein.
Acht hartgesottene Laufgroupies ließen sich jedoch nicht abschrecken und wollten ihre Runden durch den Blüherpark drehen. Ralfs Töchterchen startete dabei über 0,8 km stellvertretend für die „Nachwuchsabteilung“ der Laufgruppe. René war der 9. Laufgroupie im Bunde, allerdings in der Funktion als Sportpaparazzi. Durch die Zeitverzögerung war genügend Zeit zu Warmlaufen, was bei den Temperaturen dringend notwendig war.


10:15 Uhr fiel ohne Vorwarnung der Startschuss für die 3 Runden durch den Blüherpark. Die Strecke war gut ausgewiesen. Die erste Runde verging wie im Flug, mit 4:40 min. auf den ersten Km war ich wieder schneller unterwegs als geplant. Die 2. und 3. Runde blieb ich aber auch unter 5 min./Km und lief nach 15:56 min. über die Ziellinie. Die Zeitnahme erfolgte über Crosskarten, die im Ziel abgegeben wurden. Am schnellsten von uns war Jonny, der als Gesamt-Sechster über die Ziellinie flitzte. Glücklicherweise gab es neben der Finisher-Medaille auch noch heissen Tee im Zielbereich.


Meinen ersten Becher habe ich dann unserem festgefrorenen Fotografen spendiert. Dankeschön René für die schönen Fotos. Zwischenzeitlich starteten auch die Bambinis zu ihren Laufrunden. Es war ein richtig schöner Morgenlauf und schöner Treff unserer blauen Nickis. Unter allen Beteiligten herrschte eine gute Stimmung und der Nikolaus hatte reichlich Beschäftigung im Ziel bei den Siegerehrungen.Jonny und ich belegten jeweils den 2. Platz in unserer Altersklasse und erhielten eine Urkunde.






Ergebnisse:
6.     Jonny Seitz               M  AK Pl. 2     12:12 
30.   Stefan Busch            M35 AK Pl. 4  13:56
36.   Filip Lau                   M  AK Pl. 5     14:24
43.   Ralf Blechschmidt    M45 AK Pl.7   14:49
47.   Philipp Steinfeld       M30 AK Pl. 6  14:57
64.   Bernd Märcz              M60 AK Pl.2    15:56
110. Thomas Böcherer      M50 AK Pl. 7  18:22
        Clara Blechschmidt  W8/9 AK Pl. 37 04:23


Protokoll__Nikolauslauf.pdf

Sonntag, 6. November 2016

66. Crosslauf "Rund um den Windberg"


Am Sonntag, dem 6.11.2016 startete der 66. Windberglauf. Ich hatte mich für die 6 Km Strecke angemeldet. Meine letzte Teilnahme war 2011 und der Auslöser für meine lange Verletzungspause.
Ich war gespannt, wie ich die schwierige Strecke heute bewältigen würde.
Gestern hatte noch kräftig geregnet, aber für heute war kein Regen gemeldet. Trotzdem war der Waldboden noch ziemlich feucht, deshalb beschloss ich, meine neuen Salomon Speedcross 3 GTX einzuweihen, obwohl sie noch nicht eingelaufen waren.
Um 10 Uhr machte ich mich auf den Weg. Der Start war erst für 11:40 Uhr angesetzt, so dass noch genügend Zeit für die Startunterlagen und ein ausgiebiges Einlaufen war. Die neuen Schuhe fühlten sich gut an. Ich sah wenig bekannte Gesichter, lediglich Klaus Kuhnert, der ebenfalls in meine AK startete, traf ich. Leider war niemand von der Laufgruppe Dresden mit am Start.
Pünktlich fiel der Startschuss für die 3 Runden. Der Anstieg hoch zum Tierheim fordert gleich die volle Kraft. Klaus setzte sich gleich ab, da konnte ich nicht mithalten. Die erste Runde lief ich hinter einem Läufer im roten Shirt. Bergab konnte ich ihn zwar überholen, aber beim 2. Anstieg zum Tierheim musste ich ihn ziehen lassen. Ich hielt mich an 2 Frauen vom Citylauf Verein. Bergab konnte ich wieder etwas Boden gut machen. Den letzten Anstieg hinauf, ich gab alles und konnte an beiden vorbeiziehen. Auf der leicht hügeligen Strecke zum Windbergdenkmal wurde ich aber wieder überholt. Nach dem Denkmal kam noch mal ein leichter Anstieg und ich konnte die beiden überholen, dann ging es nur noch bergab. Ein Blick zurück: 20m hinter uns ein Verfolger, der stetig näher kam. Mit vollem Tempo nahm ich die kleine Kuhle, mit Schwung den Hang hinauf, noch 100m und dann rechts in die Zielgerade. Nach 32min 23 sek. überquerte ich die Ziellinie, dicht gefolgt von unserem Verfolger Holger Kühn, der Ulrike Baschant und Maxie Moder vom Citylauf Verein noch auf der Zielgeraden überholt hatte.
Nach uns startet der 8 Km Lauf mit mehreren Top Läufern u.a. auch Mark Schulze aus Dresden.
Als zur Siegerehrung gerufen wurde, fiel überraschenderweise auch mein Name. Ich hatte hinter Klaus Kuhnert den 2. Platz in der AK 60+ belegt, knapp vor Holger Kühn auf dem 3. Platz.
Als Siegprämie gab es einen kleinen Stollen, also Weihnachten kann kommen .
Vielen Dank an die Organisatoren vom SG Lok Hainsberg e.V. für diesen schönen Lauf mitten im Naturschutzgebiet Windberg.