Mittwoch, 17. Juni 2026

17. REWE Team Challenge Dresden



Auch in diesem Jahr war die Firma Saegeling Medizintechnik wieder bei der REWE Team Challenge Dresden am Start. Was 2010 mit einem Team aus vier Läufern begann, hat sich inzwischen zu einer festen Tradition entwickelt. Seit der ersten Teilnahme war Saegeling Medizintechnik bis auf 2014 jedes Jahr vertreten und gehört damit zu den langjährigen Teilnehmern dieses besonderen Laufevents in Dresden.

Für mich persönlich war es die erneute Fortsetzung einer langen Laufgeschichte bei der Team Challenge. Lediglich in den Jahren 2013 und 2014 musste ich verletzungsbedingt pausieren und konnte nicht an den Start gehen. Umso mehr freue ich mich darüber, inzwischen wieder regelmäßig Teil dieses sportlichen Gemeinschaftserlebnisses zu sein, obwohl ich schon seit 7 Jahren im (Un)Ruhestand bin.

Die diesjährige Veranstaltung bot erneut eine großartige Atmosphäre. 32000 Läuferinnen und Läufer verwandelten die Straßen Dresdens in eine beeindruckende Kulisse aus Sport, Teamgeist und guter Stimmung. Entlang der Strecke sorgten zahlreiche Zuschauer und Bands für Motivation und Unterstützung bis ins Ziel. Besonders beeindruckend war die Passage des bunt beleuchteten Wiener Tunnels.

Mit einer persönlichen Laufzeit von 27:48 Minuten konnte ich ein solides Ergebnis erzielen. Besonders erfreulich war dabei nicht nur die erreichte Zeit, sondern vor allem das gemeinsame Erlebnis mit den ehemaligen Kolleginnen und Kollegen. Die Team Challenge zeigt jedes Jahr aufs Neue, dass sportliche Aktivität, Zusammenhalt und Freude an der Bewegung hervorragend zusammenpassen.

Nach dem Zieleinlauf und der angesichts der hohen Temperaturen dringend notwendigen Erfrischung mit einem kühlen alkoholfreien Bier/Radler standen der Austausch mit den Teammitgliedern und das gemeinsame Feiern des erfolgreichen Laufs im Mittelpunkt.


Fazit:
Seit dem ersten Start im Jahr 2010 ist die REWE Team Challenge ein fester Bestandteil des sportlichen Kalenders der Saegeling Medizintechnik. 

Ein weiterer schöner Laufabend voller Teamgeist, Motivation und Dresdner Laufatmosphäre.

Sonntag, 26. April 2026

27. Oberelbe-Marathon 2026

Meine erster Wettkampf dieses Jahr. Gerade mal 5 Trainungsläufe zwischen 5 und 7 km habe ich in diesem Frühjahr bestritten. Herzlich wenig, um heute auf eine gute Zeit zu hoffen. Gegen 8 Uhr machte ich mich auf den Weg zum Blauen Wunder in Dresden. Gemeinsam mit Silvia und Harald aus meiner Laufgruppe Dresden hatte ich mich für den 10Km Lauf eingetragen. Das Wetter war sonnig, aber mit 7°C relativ kühl.

Pünktlich 9:10 Uhr machten wir uns auf den Weg, erstmal 2 km auf einen Rundkurs durch Neugruna, bevor wir wieder auf den Elberadweg einbogen. Die ersten beiden Zwischenzeiten auf meiner Laufuhr signalisierten 5:21 😎! Wow, wie geht das? Über eine Minute/Km schneller als bei den letzten Lauftreffs. Den Verpflegungspunkt am Blauen Wunder habe ich ausgelassen. Nach reichlich 2,5 km brauche ich noch nichts. Der nächste Km auf dem Elberadweg ist sogar noch schneller. Ich muss meine Kräfte besser einteilen, das geht sonst nicht gut. Ich bleibe in der Läufergruppe und lasse mich durch überholende Läufer nicht mitziehen. Km 4 wieder 5:21 trotz Gegenwind! Wir unterqueren die Waldschlösschenbrücke. Kurz danach am Johannstädter Fährgarten ist ein Verpflegungspunkt; ich nehme mein Gel und einen Becher Wasser. Die nächsten Zwischenzeiten liegen um die 5:30, ich denke, das kann ich bis ins Ziel halten. Die Stimmung an der Strecke ist hervorragend. Die Dresdner Altstadt mit ihrer imposanten Silhouette ist in Sicht. Immer mehr Leute stehen am Streckenrand, winken und feuern an oder halten Schilder mit motivierenden Sprüchen hoch. Am Terrassenufer gönne ich mir am letzten Verpflegungsstand einen Schluck Cola, aber das bringt nicht mehr viel. Den Schlussspurt beginne ich erst im Stadion und kann noch einen Läufer einsammeln. Nach 54 Minuten und 6 Sekunden laufe ich über die Ziellinie. Happy!

Nachdem ich mich etwas erholt habe, mache ich noch ein paar Fotos vom Zieleinlauf von Silvia.

Harald treffe ich später in der Umkleide und kann ihm zu seinem hervorragenden 1.Platz in unserer AK gratulieren (46:25). Wahnsinn diese Zeit!

Ich konnte meinen 3. Platz in der AK M 70 vom letzten Jahr verteidigen, erst später realisiere ich, dass ich ca. 1 Minute schneller gelaufen bin als im letzten Jahr. 

Wie geht das??? 😀

Abgesehen vom guten Ergebnis ist der OEM vor allem ein supertolles Erlebnis. Die Stimmung an der Strecke und im Stadion ist hervorragend. Der 10 km Lauf besticht vor allem durch die berühmte Stadtsilhouette von Dresden und den Blick auf die romantischen Elbschlösser.







Donnerstag, 4. September 2025

2025: Sportliche Erfolge und Alte Wunden

47. Wilischlauf

Nur 4 Tage nach dem Prießnitzgrundlauf startete ich zum 47. Wilischlauf  auf der 9,2 Km Strecke. Im letzten Jahr konnte ich einen guten 2. Platz in meiner Altersklasse erlaufen. 
Die Strecke verläuft die ersten 5 Km stetig bergab, anfangs auf asphaltierten Straßen, später auf Schotterwegen. Für mich typisch hatte ich mit einer zu schnellen 5 er Pace begonnen, ich lasse mich eben immer wieder mitreißen. Meine HF lag jetzt schon bei fast 160! Nach dem Überqueren der Grünbrücke über die A17 ging es ins Gelände und auf den 4 Km mehr oder weniger bergauf- Auf den schmalen Wegen entlang des Gorknitzer Bachs musst ich einige Gehpausen einlegen. Kurz bevor die Läufer der
26,8km Langstrecke zum Wilisch abbogen war eine Verpflegungsstelle eingerichtet. Auch danach hatte ich auf dem Weg durch die Plantagen an den Anstiegen meine Probleme und kein Auge für die schöne Baumblüte. Entlang des Rietschkebachs war es wenigstens etwas schattig. Die letzten Meter den Röhrsdorfer Schlossberg hinauf pfiff ich wirklich auf dem letzten Loch. Nach 55:37 min. überquerte ich die Ziellinie, mehr als 1 Minute langsamer als im letzten Jahr, aber immer mit Durchschnittspace knapp unter 6 Minuten.








Überraschenderweise konnte ich trotzdem den 2. Platz in meiner Altersklasse verteidigen.

26. OEM

Zwei Wochen später am 27.04.2025 stand ich wieder am Start. Diesmal auf der 10Km Strecke beim 26. Oberelbemarathon. 
Die letzten 2 Wochen hatte ich mich etwas geschont und nur 2 Läufe über 5 und 7 km gemacht. Gemeinsam mit Harald, Swen und Vera aus meiner Laufgruppe startete ich bei schönstem Wetter am Blauen Wunder in Dresden.














Diesmal hatte ich mich besser im Griff und konnte meine Pace relativ konstant bei 5:30 halten. Auch meine HF blieb konstant bei 150.
So konnte ich den Stadioneinlauf ins neue Heinz Steyer Stadion mit allen Sinnen genießen und überquerte die Zielline nach 55:07 Minuten.






Belohnung war ein 3. Platz im meiner Altersklasse!
Glückwunsch an Harald aus meiner Laufgruppe, der in derselbe AK den 1.Platz mit 49:26 Minuten verdient gewonnen hat.
Mit drei 3. Plätzen und einem 1. Platz hat die Laufgruppe Dresden auf dieser Strecke ein hervorragendes Ergebnis abgeliefert!
Allerdings machte sich nach dem Oberelbemarathon meine linke Ferse wieder schmerzhaft bemerkbar!

 

16. REWE TEAM-Challenge

Trotzdem wollte ich meine ehemaligen Kollegen 4 Wochen später nicht hängen lassen und startete mit der Saegeling MT/IT am 28.05.2025 zur 16. REWE-Team-Challenge. Durch den Einsturz der Carolabrücke diesmal auf einer alternativen Laufstrecke durch den Wiener Tunnel. 
Der Tag war von Regenschauern und Gewitter geprägt. Wir hatten das große Glück, eine Regenfreie Startwelle zu erwischen.



Angefeuert von den vielen Bands und Trommlern entlang der Strecke absolvierte ich die 5km in 27:20 Minuten. Diesmal waren einige meiner Kollegen deutlich schneller unterwegs. Schön zu sehen, wie meine Laufbegeisterung über die Jahre meine Kollegen motiviert hat!
Allerdings hat mir meine Achillessehne/Ferse die Teilnahme an der Team-Challenge total übel genommen und sich schmerzhaft in Erinnerung gebracht.

Seitdem habe ich die Laufschuhe erstmal an den Nagel gehangen und ärztlichen Rat gesucht. Nachdem die klassischen Therapieansätze jedoch keine Wirkung zeigten, versuche ich nun mein Glück mit einer Stoßwellentherapie und bin verhalten optimistisch.

Nachtrag zum Jahresende:

Die Therapie und die Laufpause haben mir gut getan. Ich habe keine Beschwerden mehr und konnte im Dezember problemlos am Glühweinlauftreff der Laufgruppe Dresden und am Silvesterlauf zur Babisnauer Pappel teilnehmen. Beide Läufe ca. 11 km im gemütlichen Tempo mit einigen Höhenmetern. Für das neue Jahr heißt es nun Kondition aufbauen und den Weihnachtsspeck abtrainieren.


Samstag, 12. April 2025

Mannschaftscrosslauf im Prießnitzgrund



Am 8. April 2025 ab 18 Uhr trafen sich wieder mehr als 700 Laufbegeisterte zum Mannschaftscrosslauf unter der Prießnitzgrundbrücke. Die Laufgruppe Dresden war diesmal mit 6 Teams am Start. Ich startete mit Harald N. und Thomas K. im Team Stiftung Wadentest. Gestartet wurde ab 18 Uhr im 30 Sekunden Rhythmus mit jeweils 4 Teams. 
Wir drei machten uns pünktlich 18:04 Uhr auf die 6,3 km Laufstrecke. Zusammen mit Harald hatte ich im letzten Jahr den 2.Platz in der AK M65-79 belegt. Natürlich hatten wir den Ansporn, diesen Platz zu verteidigen! Auf den ersten 3 Kilometern entlang der Prießnitz gelang es uns, auf eines der vor uns gestarteten Teams aufzuschließen und sie zu überholen. Kurz vor der Küchenbrücke hatten sie uns aber wieder überholt und den langen Anstieg den Küchenbrückenweg hinauf lieferten wir uns ein regelrechtes Wettrennen. Ich konnte das Tempo von Harald und Thomas nicht halten und lag ca. 20 Meter zurück. Aber auch von dem anderen Team war der 3. Mann zurückgefallen und ich konnte mich wieder langsam heranarbeiten. Am Kannenhenkelweg hatten Thomas und Harald kurz auf mich gewartet und auf dem letzten kleinen Anstieg konnten wir uns einen kleinen Vorsprung herausarbeiten. Nun noch 1,5 Km bergab bis in die Graf Stauffenberg Kaserne. Nach 35:26 Min. liefen wir freudig (und  ich zumindest ziemlich erschöpft) über die Ziellinie, sogar 14 Sekunden schneller als im letzten Jahr. 
Das mit der Titelverteidigung hat übrigens auch geklappt! 😀


Team Stiftung Wadentest

Sonntag, 27. Oktober 2024

24. Dresden (Viertel) Marathon

Zum diesjährigen Dresden Marathon hatte ich mich wieder zum Viertelmarathon gemeldet.

Der Sonntag begann sehr sonnig und obwohl es morgens noch recht kühl war, hatte ich mich für ein kurzärmeliges Outfit entschieden und meine neuen Laufschuhe Adidas Adizero SL erstmals im Wettkampfeinsatz. Nach dem Warmlaufen und dem obligatorischen Gruppenfoto mit den Laufgroupies der Laufgruppe Dresden begab ich mich mit Ricardo zum Start an der Pieschener Allee. 

Pünktlich 10 Uhr fiel der Startschuss für den Viertelmarathon. Trotz der vielen Läufer auf der Strecke signalisierte meine Uhr nach 1 km die erste Zwischenzeit 5:01. Erstaunlich schnell! Nach dem Überqueren der Marienbrücke liefen wir weiter auf der Großen Meißner Straße vorbei am Hotel Bellevue. Die traditionelle Strecke über den Elberadweg war in dem Bereich wegen der eingestürzten Carolabrücke nicht nutzbar. Auch der 2. Km war nicht langsamer. Ob das gutgeht? An der Carolabrücke und der Staatskanzlei vorbei liefen wir auf der Wigardstraße weiter bis zur Albertbrücke. Nach Km 3 (5:07) bog die Strecke rechts ab zum Elberadweg und unter der Albertbrücke hindurch liefen wir nun auf dem Elberadweg Richtung Waldschlösschenbrücke. Ich konnte mein Tempo nach wie vor halten, Km 4: 5:04. Auf der Rampe zur Waldschlösschenbrücke hinauf büßte ich allerdings etwas Zeit ein (5:15), ebenso an der Verpflegungsstelle nach der Waldschlösschenbrücke. Hier nahm ich das Gel zu mir, das ich mir in die Hosentasche gesteckt hatte und spülte mit dem Wasser nach, hatte aber trotzdem hinterher klebrige Finger. Ganz so flüssig wie am Anfang lief es nicht mehr, aber immer noch deutlich unter 5:15. An der Carolabrücke bogen wir links ab, liefen die Steinstraße hinauf und dann weiter an der Frauenkirche vorbei. Das Kopfsteinpflaster ließ sich zwar nicht so gut laufen, aber ich fand die neue Streckenführung schöner als die im letzten Jahr. Nach dem Hilton Hotel liefen wir die Brühlsche Gasse hinunter zum Terrassenufer. Nun noch den kurzen Anstieg hinauf zum Sächsischen Landtag und dann die letzten Kräfte mobilisiert für den Schlussspurt.


Über der Ziellienie lief die Zeitnahmeuhr: 52: …. Jubelnd lief ich über die Ziellinie. Das war mein schnellster 10er dieses Jahr! Vielleicht auch wegen der neuen Adizero SL Schuhe.







Mittwoch, 4. September 2024

Rewe Team Challenge und Stadium Run Dresden



Am 12.Juni 2024 war ich von meiner ehemaligen Firma wieder zur Team Challenge eingeladen. Insgesamt waren wir mit 5 Teams am Start, diesmal in der ersten Startwelle ab 17 Uhr. Bereits 17:10 überquerte ich inmitten meiner Kollegen die Startlinie und konnte mich relativ schnell absetzen. Kurz nach dem Zwinger signalisierte meine Uhr 4:30 als erste Zwischenzeit, viel zu schnell für meine Verhältnisse. Ich lasse es aber erstmal laufen, nach der Unterquerung der Augustusbrücke werde ich mit Sicherheit langsamer. Die nächste Zwischenzeit immer noch knapp unter 5:00, aber jetzt kommt der schwierige Teil, vom Terrassenufer weg den leichten Anstieg hoch zur Grunaer Straße, vorwiegend Kopfsteinpflaster und wie üblich Slalomlaufen um langsamer Läufer zu überholen. Trotzdem noch 5:22 auf der Uhr. Ich bin optimistisch, die Zeit vom letzten Jahr wird pulverisiert! Auf der Blüherstrasse nehme ich etwas Wasser an der Verpflegungsstelle und versuche das Tempo zu steigern. Vor dem Rudolf Harbig Stadion wird es noch mal eng, dann der Einlauf ins Stadion. Finish! Punktlandung bei 26:00 Minuten! Fast 2 Minuten schneller als im letzten Jahr. 
Erst jetzt fällt mir auf, dass mich die ganze Zeit keiner von den Saegelingen überholt hat.
Später bei Bier und Radler in der Torwirtschaft wird es zur Gewissheit, ich bin mit meinen 70 Jahren von allen der Schnellste gewesen. Unglaublich!



Der Stadium Run vom Rudolf Harbig Stadion in das neue Heinz Steyer Stadion am 29.08.2024 verlief zu ¾ auf der gleichen Strecke wie die Team Challenge, nur entegegengesetzt. 
Der Start war für 20:00 Uhr angesetzt. Den ganzen Tag war es über 30°C warm und es hatte sich Abends nur wenig abgekühlt. Da im Rudolf Harbig Stadion der Rasen nicht betreten werden durfte, reihten sich die mehr als 4000 Läufer unterhalb der Tribünen auf einer schmalen Gasse, ein Großteil stand beim Startschuss sogar noch außerhalb des Stadions.
Ich hatte mir vor dem Start im REWE noch ein Erdinger alkoholfrei geholt, alledings konnte ich mich nicht motivieren, vorher noch etwas einzulaufen. Entsprechend zäh fühlten sich meine Beine nach dem Start an. Gerade mal 5:29 die Zwischenzeit nach dem ersten Kilometer. Das änderte sich auf den nächsten beiden Kilometern auch kaum. Erst auf dem Terrassenufer fand ich meinen Rhythmus, in den Anstieg hoch zum Landtag legte ich meine ganze Kraft, liess es dann einfach laufen und genoss den Einlauf durch das Marathontor in das Heinz Steyer Stadion. Noch eine ¾ Runde auf der Tartanbahn, ein unbeschreibliches Flair! Das Stadion ist toll geworden! Total geschafft überlaufe ich die Ziellinie, sprichwörtlich. Nachricht von der Laufszene auf dem Handy: 0:26:14 auf 5Km. Die Hitze fordert ihren Tribut, ich brauche was zum Trinken. Leider muss ich das Stadion erstmal verlassen, um an die Verpflegungsstände zu kommen, die außerhalb des Stadions aufgebaut sind. Nachdem ich mich erfrischt und umgezogen habe, gehe ich zurück ins Stadion und genieße die Afterrun-Party mit dem gigantischen Feuerwerk.





















Sonntag, 28. April 2024

OEM 25

 25. VVO Oberelbe-Marathon

 

Am 28.04.2024 stand für mich der 10Km Lauf beim OEM auf dem Plan. 

Angemeldet hatte ich mich bereits im Dezember dafür, ich wollte unbedingt mal wieder dieses einzigartige Flair geniessen. Meine letzte Teilnahme war leider schon 5 Jahre her.

Ich war gespannt, ob ich die tolle Leistung vom Citylauf noch toppen könnte.


Pünktlich 9:10 Uhr starteten wir am Blauen Wunder in Dresden. Die Strecke kannte ich bereits von meinem ersten OEM 2008, die ersten 3 Km liefen wir durch die Stadtteile Tolkewitz und Blasewitz, bevor wir wieder auf den Elberadweg einbogen. Die ersten Rundenzeiten meiner Uhr signalisierten 5:13, 5:12, 5:24. Fast die gleiche Pace wie beim Citylauf. Wieder am Blauen Wunder angekommen gönnte ich mir einen Becher Iso. Die Sonne schien vom wolkenlosen Himmel und es wurde immer wärmer. Peter vom OEM Org-Team feuerte mich an, prompt signaliert meine Uhr 5:02. Viel zu schnell! Das halte ich nie durch. Ich nehme mir vor, nicht mehr auf die Uhr zu schauen und konzentriere mich auf meinen Laufstil. Ab und zu werde ich noch überholt, kann aber auch noch Läufer einsammeln. Am Johannstädter Fährgarten nehme ich an der Verpflegungsstelle eine Cola.

Widerlich süß, aber es hilft. Die Dresdner Altstadt vor Augen merke ich wie es mir immer schwerer fällt, ich laufe am Limit! Am Terrassenufer nehme ich mir nur noch ein Wasser und gieße mir den Rest über den Kopf. Am Kahnaletto steht Hartmut wie versprochen mit Prosecco, gute Idee, aber ich hätte besser getan der Versuchung zu widerstehen. Endlich taucht das Ostragehege auf und ich ziehe noch mal das Tempo an, zumindest glaubte ich das. Über dem Zielbogen läuft die Uhr: 53:30, aber das ist die Bruttozeit. Ich bin optimistisch.

Nach etwas Wasser und Obst kommen die Lebensgeister langsam wieder.

Auf dem Handy eine Nachricht vom OEM-Team: Deine 10 Km Laufzeit: 00:52:58

Phantastisch! Neue Jahresbestzeit!

Ich gönne mir glücklich ein Radler und eine Portion Makkaroni.



Sven und Andrea von meiner Laufgruppe sind auch schon im Ziel, wenig später läuft mir auch Silvia über den Weg.

Auf dem Weg zum Duschen hole ich mir noch schnell meine Urkunde ab und falle aus allen Wolken: Platz 1 in meiner Altersklasse!

Na da waren wohl die Schnellen beim Halbmarathon und Marathon dabei 😀



Dienstag, 9. April 2024

Mannschaftscrosslauf im Prießnitzgrund 2024

Der Manschaftscrosslauf im Prießnitzgrund zählt zu den größten Mannschaftsläufen in Deutschland und ist der älteste Lauf, der noch ausgetragen wird. (1913-2024)

Gelaufen wird in 3-er Teams und die Herausforderung ist, dass die Teams auch gemeinsam ins Ziel laufen müssen. Der maximale Abstand zwischen Erstem und Letzten eines Teams darf 10m betragen. 

Am 9. April um 18 Uhr fiel der Startschuss für die ersten 4 Teams unter der Prießnitzbrücke und dann folgten im Abstand von jeweils 30 Sekunden die nächsten 4 Teams. Die Laufgruppe Dresden war mit insgesamt 7 Teams am Start.



Ich startete gemeinsam mit Harald N. (70) und Uwe Z. (61) in einem Team.

Die ersten 3 Km verliefen durch den Prießnitzgrund noch relativ eben. Wir hatten vereinbart, dass Harald, der die beste Kondition hatte, vorneweg lief. Ich sollte in der Mitte bleiben und Uwe das Schlusslicht bilden. Nach dem Überqueren der Küchenbrücke ging es den Küchenbrückenweg stetig bergauf und ich hatte zu tun, den beiden zu folgen. Am Ende des Küchenbrückenwegs bog die Strecke links ab und es ging den Kannenhenkelweg noch ein Stück bergauf bis zu einem Wendepunkt und von da an stetig bergab über die Marienallee in die Graf Stauffenberg Kaserne. Ich musste Harald mehrmals zurückrufen, da ich sein Tempo nicht halten konnte. Die letzten 200 m konnten wir über die Laufbahn auf dem Sportplatz sprinten. Nach 35:40 min. liefen wir ins Ziel, was uns den 2. Platz in der Altersklasse M65-79 bescherte. Zur Siegerehrung erhielten wir als Preis einen Freistart für 3 Läufer zum M4Energy eG Hochlandlauf im September. 

Also werden wir da auch noch mal zu dritt unseren Spaß haben!


Fazit: Der Manschaftscrosslauf im Prießnitzgrund ist ein tolles und gut organisiertes Teamevent, das völlig zurecht jedes Jahr im Terminkalender der Laufgruppe Dresden steht.

                


                             



 

 

Sonntag, 24. März 2024

34. NTT Data Citylauf Dresden

Mein Auftakt in das Laufjahr 2024 in der neuen AK M70 war diesmal der Citylauf Dresden am 24.März 2024. Eigentlich hatte ich das gar nicht geplant, da ich im Februar nach einer kleinen OP nicht trainieren konnte und erst seit Anfang März wieder regelmäßig die Lauftreffs der Laufgruppe Dresden besuchen konnte. Martin W. aus meiner Laufgruppe hatte mir den Startplatz zur Verfügung gestellt, da er krankheitsbedingt nicht starten konnte. Vielen Dank dafür!
Der Sonntag begann zwar etwas sonnig, aber windig und mit 6-10°C ziemlich kühl. Für den späteren Vormittag waren auch Regenschauer angekündigt. Eigentlich fast optimales Laufwetter. 
Aus der Laufgruppe Dresden waren insgesamt 12 Laufgroupies am Start. Roberto lief die 5 km Strecke, Tony, Filip und Takejan starteten um 10 Uhr beim 10 Km Elitelauf und die restlichen 8 Laufgroupies um 11 Uhr beim 10Km Hauptlauf. So blieb genügend Zeit, um unsere 3 schnellsten Läufer richtig anzufeuern! Pünktlich 11 Uhr fiel der Startschuss und ich ließ mich von der Menge mitreißen, vorbei am Landtag, über die kleine Packhofstraße zur Ostraallee. In Höhe des Dresdner Zwingers signalisierte meine Uhr die erste Zwischenzeit mit 5:00 min, wie zu erwarten viel zu schnell für mich. Angefeuert durch die vielen Zuschauer entlang der Wilsdruffer Straße lief es sich sehr gut. Die neue Strecke gefiel mir sehr gut. Nach der Carolabrücke verlief die Laufstrecke parrallel zum Terrassenufer bis zum Landgericht Dresden und von da über das Terrassenufer wieder zurück zum Start/Zielbereich. Meine km-Zwischenzeiten blieben konstant unter 5:30min. Nach dem kurzen Anstieg am Theaterplatz galt es die gleiche Runde noch einmal zu bewältigen. Ich merkte langsam, wie mich das ungewohnte Tempo schlauchte, wurde aber nur wenig langsamer, die Pace lag auf der 2. Runde relativ konstant bei 5:23, trotz jetzt einsetzender Regenschauer und Gegenwind auf dem Terrassenufer. Nach 53:30 min bin ich völlig fertig, aber glücklich über die Ziellinie gelaufen. Geplant hatte ich eigentlich eine Zeit um die 57 min. Schön, dass es wieder so gut läuft.



Sonntag, 22. Oktober 2023

23. Dresden (Viertel) Marathon

Am 22.10.23 fand der 23. Dresden Marathon statt. Ich hatte mich für den Viertelmarathon angemeldet. Nachts hatte noch ausgiebig geregnet, aber pünktlich zu Start um 10 Uhr schien wieder die Sonne. Mit 12°C und nur wenig Wind war es ideales Laufwetter. Vor dem Start trafen sich alle Teilnehmer der Laufgruppe Dresden zu einem gemeinsamen Foto.

3 Laufgroupies hatten sich für den Viertelmarathon gemeldet,  7 für den Halbmarathon und 3 für den Marathon. Zusätzlich waren noch 3 Marathonstaffeln am Start, als insgesamt 25 Laufgroupies.  👍



Ich hatte als Zielzeit 1 Stunde angegeben und musste mich deshalb in den Startblock C einreihen. Das war vielleicht ganz gut so, da ich dazu neige, die ersten Km viel zu schnell anzugehen. So musste ich den ersten Kilometer ziemlich viel Slalom laufen, hatte aber trotzdem 5:40 auf der Uhr stehen. Auf der Ostraallee war dann genügend Platz zum Laufen, prompt lag die Pace bei 5:25. So ging es die Nächsten Kilometer weiter, die Pace pendelte zwischen 5:30 und 5:45. Bei KM 5 kurz vor der Waldschlösschenbrücke nahm ich ein paar Traubenzuckerpastillen, nach der Waldschlösschenbrücke gab es dann die angekündigte Verpflegungsstelle. Ab Km 7,5 liefen wir dann auf dem Elberadweg mit der wunderschönen Stadtsilhouette von Dresden vor Augen. Am Terrassenufer hätte ich das Tempo anziehen sollen zum Schlussspurt, was aber nicht wirklich passierte. Erst am Landtag wurde ich wieder etwas schneller und lief nach 57:45 min. ziemlich fertig über die Ziellinie.

Nach einem kühlen Erdinger Alkoholfrei kamen die Lebensgeister aber schnell wieder.



Ricardo und Lars waren auch schon im Ziel. Was ich mir vorgenommen hatte, habe ich erreicht. Ich bin unter 1 Stunde geblieben und in meiner Altersklasse unter die Top Ten gelaufen.








Dienstag, 12. September 2023

14. Radeberger Hüttertallauf

Nachdem ich in den letzten Wochen bei den Trainings mit der der Laufgruppe Dresden häufig 7-11 Km gelaufen war, ohne dass mein rechtes Knie Beschwerden machte, hatte ich mich für den 14. Radeberger Hüttertallauf angemeldet. Ausgeschrieben war eine 10 Km profilierte Strecke mit Cross-Charakter auf  teilweise unebenen Waldwegen im Hüttertal. Seit 2010 organisiert die Laufgruppe des RC 1898 Radeberg den beliebten Hüttertallauf. Für mich war die Strecke allerdings komplettes Neuland.Für den Sonntag war wie in den letzten Tagen auch sonniges Wetter vorhergesagt.
Pünktlich um 10 Uhr startete der Hauptlauf über 10 Km an der Schlossmühle Radeberg. Ungefähr die Hälfte der Strecke ging über Feld- und Radwege in praller Sonne. Bei Km 3,5 kurz hinter Wallroda pötzlich Warnrufe einiger Läufer vor uns: Hornissenalarm! Ich bin zögernd weitergelaufen und hatte Glück, andere leider nicht. Nach einer Umrundung des Hutberges ging es dann durch das Hüttertal zurück nach Radeberg. Die Laufstrecke hat zwar nur 130 Höhenmeter, ab die haben es in sich. Nach 9 km bin ich nach 52:43 min ins Ziel gelaufen, allerdings ist die Strecke etwas kürzer als ausgeschrieben. Anstelle einer Finnischer-Medaille gab es für alle eine Presenttasche von Sachsenmilch, Heinrichsthaler und Radeberger.
Der Lauf ist liebevoll organisiert und ich werde bestimmt Wiederholungstäter.





Donnerstag, 22. Juni 2023

Team Challenge Dresden 2023

Zur Vorgeschichte:

Dieses Jahr fing leider nicht gut an. Aufgrund eines heftigen Sturzes mit dem Fahrrad im letzten November mit einer massiven Prellung der linken Schulter konnte ich lange nicht trainieren. Erst Ende Februar begann ich mit ersten langsamen Laufeinheiten, allerdings nicht sehr regelmäßig. Die Pace lag meist zwischen 6:15 bis 7:00, ohne dass eine Kontinuität erkennbar war.

Am 6. Juni stand dann die 14. REWE Team Challenge auf dem Plan. Als ehemaligen Organisator der TC bei Saegeling MT hatten mich meine Kollegen wieder mit angemeldet. Die 5 km sollten kein Problem sein, große Ambitionen, an die Zeiten der vergangenen Jahre anzuknüpfen hatte ich aber nicht.

Unser Team war für die 19:00 Uhr Startwelle gebucht. Mit insgesamt 5 Teams gingen wir an den Start. Bereits 19:17 überquerten wir die Startlinie und liefen die Wilsdruffer Straße Richtung Postplatz und weiter die Ostra Allee bis zur kleinen Packhofstraße. Meine Uhr signalisierte die erste Zwischenzeit: 5:10, wieder mal viel zu schnell für meine Verhältnisse. Da aus meinem Team keiner in Sichtweite war, suchte ich mir einen anderen Pace Läufer zur Motivation. Etwa in der Mitte zwischen Augustus und Carolabrücke funkte meine Uhr die nächste Zwischenzeit: 5:29, dass passte schon eher. An der Rietschelstraße bogen wir rechts ab, nun ging es leicht bergauf bis zur Grunaer Straße. Km 3 beendete ich mit 5:36. Das war das schwerste Teilstück, auch wegen des Kopfsteinpflasters. Auf der Blüherstraße gab es eine Verpflegungsstelle mit Wasser, was mir sehr willkommen war. Am Beginn der Schleife über die Lingnerallee begann der letzte Kilometer mit 5:43. Nun Zähne zusammenbeißen und ab ins Stadion, die letzten Meter sind mir noch nie so schwer gefallen.




Mit 27:57 bin ich ins Ziel gelaufen, Erschöpft, aber glücklich.

Nachdem wir uns etwas erholt und umgezogen hatten, sind wir gemeinsam in die die Wachstube im Großen Garten zu Bier und Bratwurst. Das hatten wir uns redlich verdient.

Zum Abschluss gab es noch ein Feuerwerk im Stadion.

TC 2023



 Fazit: Die 5 km waren noch nie so lang 😅😅😅😅, aber es ist schön zu sehen, wie meine Laufbegeisterung unter meinen Kollegen Früchte getragen hat.


Freitag, 23. September 2022

2020-2022 Corona und Team Challenge 21/22

 2020 fielen alle Wettkämpfe und Lauftreffs wegen dem Corona-Virus aus. Gleichzeitig hatte ich wieder Probleme mit meiner Achillessehne, so dass ich auch nicht trainieren konnte. Das zog sich noch bis Mitte 2021 hin, so dass ich erst im August 21 wieder mit leichtem Lauftraining beginnen konnte. 

Gerade noch rechtzeitig für die Vorbereitung zur mehrmals verschobenen Team-Challenge Dresden. 

Am 2. September war es dann soweit. Es war ein sonniger Septemberabend mit etwas über 20°C. Nach der sehr kurzen Vorbereitungszeit hatte ich mir nur eine Zeit um die 30 min. vorgenommen. Gemeinsam mit meinen ehemaligen Kollegen ging ich diesmal das erste Mal als Ruheständler im Team Restless Legs auf die 5 Km Strecke. 



Gefühlt war es viel zu warm, wie üblich war ich zu schnell gestartet und wurde mit jedem Kilometer langsamer. Das fehlende Training rächte sich! Umso erstaunter war ich im Ziel, dass ich doch mit 0:27:28 deutlich unter meinen geplanten  30 min. geblieben bin. Es läuft also wieder, dachte ich.

 

Am 7.11.2021 fand der 70. Windberglauf in Freital statt.

Da das quasi vor meiner Haustür liegt und die Organisation und die Strecke gut sind, hatte ich mich kurzentschlossen angemeldet, allerdings ohne große Ambitionen.

Der Crosslauf ist relativ anspruchsvoll und mehr als Platz 5 in meiner Altersklasse M65 war nicht drin. Auch machte sich meine Achillessehne wieder schmerzhaft bemerkbar.

 

Weitere gesundheitliche Probleme und immer noch das Corona-Virus verhinderten bis Anfang 2022 ein Lauftraining. Ich versuchte mich mit Skilanglauf und später mit einigen Radtouren fit zu halten. Im Frühjahr 2022 fanden dann endlich wieder viele Laufveranstaltungen statt, nur wegen anhaltenden Knieproblemen leider ohne mich. 


Völlig untrainiert stand nun am 25.5.2022 die 13. Rewe Team Challenge Dresden an. Ich wollte meine Kollegen nicht hängen lassen und ging völlig untrainiert an den Start. Wie letztes Jahr war es leicht bewölkt bei ca. 20°C. Gegen 19:15 gingen wir auf die Strecke. Kurz vor dem Landtag signalisierte meine Sportuhr mit 4:38 eine völlig unmögliche Zeit für den 1. Kilometer. Erwartungsgemäß waren die folgenden Zwischenzeiten über 5:00 bis 5:30. Auf dem letzten Kilometer war aber so viel Gedränge auf der Strecke, dass an einen Endspurt nicht zu denken war. Mit erstaunlichen 0:27:25 war ich sogar 3 Sekunden schneller als im letzten Jahr. 😀


 

Sonntag, 22. September 2019

Drei-Talsperren-(Halb)Marathon

Auf Klassenfahrt mit der Laufgruppe Dresden nach Eibenstock.

Vom 20. Bis 22. September 2019 befand sich ein Teil der Laufgruppe Dresden auf Klassenfahrt nach Eibenstock zum Drei-Talsperren-Marathon.
Unser Organisationstalent Rico hatte es noch geschafft, nach der kurzfristigen Stornierung der Hotelbuchung für die 16 Laufgroupies ein Gästehaus zu finden, das perfekt für uns war und dessen Team sich liebevoll um uns gekümmert hat.
Am Sonnabend früh nach dem gemeinsamen Frühstück machte sich Peter für die Marathondistanz fertig. Sein Start war schon um 10 Uhr. Der Rest der Gruppe positionierte sich unweit der Unterkunft an der Strecke zum Anfeuern der Marathonis. Das Wetter war perfekt: strahlender Sonnenschein bei 18-22°C.
Bis zum Halbmarathonstart um 13 Uhr war noch genügend Zeit, den wir danach für einen Stadtspaziergang nutzten. 
5 Laufgroupies hatten sich für die 8Km Kurzstrecke gemeldet (Start 13:30 Uhr), 8 Laufgroupies inclusive mir machten sich um 13 Uhr auf die Halbmarathondistanz.
Nach dem Start am Sportplatz ging es erstmal 1 Km bergab quer durch Eibenstock, vorbei an unserem Gästehaus Dann folgte ein ca. 3 Km langer mäßiger Anstieg größtenteils durch ein schattiges Waldgebiet. Das Training in der Dresdner Heide mit kilometerlangen Anstiegen machte sich hier bezahlt. Nach einem Schlenker zurück nach Eibenstock verlief die Laufstrecke nur noch bergab bis kurz vor Blauenthal. Ich hatte seit dem Start immer Sven und Andrea in Sichtweite und konnte bergab langsam aufholen. Kurz vor Blauenthal bogen wir links ab und einen Anstieg hinauf. Sven und Andrea zogen wieder an mir vorbei. Und dann ging es wieder bergab, ich ahnte schlimmes! In Neidhardtstal erreichten wir den tiefsten Punkt der Laufstrecke. Es folgten ein paar leichte Anstiege bis zur Staumauer der Talsperre Eibenstock. Nach dem Überqueren der Staumauer kam das dicke Ende! 4,5 Km Anstieg waren für mich einfach zu viel. Da ich den Sommer über keine langen Läufe gemacht hatte und wegen meiner Achillessehne den August über auch keine intensiven Anstiege trainiert hatte, konnte ich nur noch gehen und pfiff förmlich auf dem letzten Loch! Zum Glück hatten die letzten 200 m wieder ein leichtes Gefälle, so dass ich doch noch ins Ziel „laufen“ konnte.



Der Zieleinlauf war trotzdem grandios. Fast alle Laufgroupies standen an der Strecke und klatschten mich ab.
Bleibenden Eindruck hinterließ die Laufgruppe Dresden, als fast die ganze Gruppe mit unserem letzten Läufer zusammen ins Ziel lief.


Das Fazit: Abgesehen von meiner Selbstüberschätzung ist der Drei Talsperren Marathon ein herausragendes Event mit einer tollen Organisation, der auf allen Strecken ein anspruchsvolles Profil bereit hält.
Den schönen Tag ließ die Laufgruppe Dresden mit einem opulenten Grillabend ausklingen, den das Team vom Gästehaus Am Adlerfelsen liebevoll ausgestattet hatte.


P.S. Am nächsten Morgen hatte ich Mühe, mein Gepäck und meinen Muskelkater aus der 2. Etage runterzuschleppen. 😅