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Samstag, 12. April 2025

Mannschaftscrosslauf im Prießnitzgrund



Am 8. April 2025 ab 18 Uhr trafen sich wieder mehr als 700 Laufbegeisterte zum Mannschaftscrosslauf unter der Prießnitzgrundbrücke. Die Laufgruppe Dresden war diesmal mit 6 Teams am Start. Ich startete mit Harald N. und Thomas K. im Team Stiftung Wadentest. Gestartet wurde ab 18 Uhr im 30 Sekunden Rhythmus mit jeweils 4 Teams. 
Wir drei machten uns pünktlich 18:04 Uhr auf die 6,3 km Laufstrecke. Zusammen mit Harald hatte ich im letzten Jahr den 2.Platz in der AK M65-79 belegt. Natürlich hatten wir den Ansporn, diesen Platz zu verteidigen! Auf den ersten 3 Kilometern entlang der Prießnitz gelang es uns, auf eines der vor uns gestarteten Teams aufzuschließen und sie zu überholen. Kurz vor der Küchenbrücke hatten sie uns aber wieder überholt und den langen Anstieg den Küchenbrückenweg hinauf lieferten wir uns ein regelrechtes Wettrennen. Ich konnte das Tempo von Harald und Thomas nicht halten und lag ca. 20 Meter zurück. Aber auch von dem anderen Team war der 3. Mann zurückgefallen und ich konnte mich wieder langsam heranarbeiten. Am Kannenhenkelweg hatten Thomas und Harald kurz auf mich gewartet und auf dem letzten kleinen Anstieg konnten wir uns einen kleinen Vorsprung herausarbeiten. Nun noch 1,5 Km bergab bis in die Graf Stauffenberg Kaserne. Nach 35:26 Min. liefen wir freudig (und  ich zumindest ziemlich erschöpft) über die Ziellinie, sogar 14 Sekunden schneller als im letzten Jahr. 
Das mit der Titelverteidigung hat übrigens auch geklappt! 😀


Team Stiftung Wadentest

Sonntag, 28. Oktober 2018

61. Herbstwaldlauf Dresdner Heide

Nachdem 2017 der Herbstwaldlauf in Klotzsche unwetterbedingt ausgefallen war, ist am Sonntag dem 28. Oktober 2018 das Landgut Hofewiese in der Dresdner Heide der neue Gastgeber des 61. Herbstwaldlaufes des Skiclubs Dresden-Niedersedlitz.
400 Läufer und Läuferinnen hatten sich zum sogenannten „1. Hofewiese-Trail“ angemeldet.
Ich hatte mich mit 3 Laufgroupies der Laufgruppe Dresden auch auf den Weg gemacht um die neue Strecke zu testen.



Der Hofewiese-Trail ist eine Rundstrecke von 4,2 km Länge und 64 Höhenmetern, die von meiner Altersklasse 2x bewältigt werden musste, von den jüngeren Läufern 3x.
Gegen 11 Uhr ging es los, erst einen breiten Feldweg entlang, nach 800m scharf links auf einen leicht abfallenden Waldweg, abgesehen von ein paar leichten Anstiegen ging es über die „alte 2“ und den „Kannenhenkel“-Weg meist bergab.
Bei km 2,75 war der tiefste Punkt erreicht, nun ging es durch das Steingründchen auf schmalen, sandigen und wurzelreichen Pfaden und kleinen schmalen Brücken wieder bergauf. Ich musste bei jedem Schritt gut aufpassen um nicht zu stolpern oder umzuknicken. Diese 1,5 km hatten es gewaltig in sich! Am Start/Ziel angekommen war ich ziemlich geschafft, doch nun ging es auf die 2. Runde. Die 1. Hälfte lief ja wieder ganz gut, aber in der Hälfte des Steingründchens musste ich erstmals eine Gehpause einlegen, ich bin eben kein Bergläufer. Nach 45 min hatte ich es endlich geschafft und konnte nach rechts ins Ziel abbiegen. 
Zur Belohnung gab es im Ziel ein alkoholfreies Radler, gesponsert vom Team der Hofewiese, sowie für wenig Geld Kaffee und selbstgebackenen Kuchen vom Skiklub Dresden-Niedersedlitz.

Die 45:11 min haben mir zumindest zum 2.Platz in meiner Altersklasse gereicht.

Fazit: Ein schöner, aber anspruchsvoller Lauf, bei Regenwetter bestimmt nicht ganz ohne, aber zum Glück hatten wir den Wettergott auf unserer Seite.
Die Organisation war Top in Ordnung, die Location ist perfekt für dieses Crosslaufevent geeignet. 
Wenn meine Füße mich noch tragen, bin ich nächstes Jahr wieder dabei!

Samstag, 22. April 2017

40. Wilischlauf

Eine Woche vor dem Oberelbemarathon traf ich mich mit 9 Enthusiasten meiner Laufgruppe Dresden zum Jubiläumslauf in Borthen/Röhrsdorf. 

Zwei hatten sich für die Langdistanz 26,8 Km gemeldet, die restlichen Sieben für die 9,2 Km.

Das Wetter war durchwachsen, bewölkt, ca 8°C, ab und zu lugte mal die Sonne durch die Wolken und es wehte ein kalter unangenehmer Wind. Die Nacht zuvor hatte es noch mal geregnet, deshalb entschied ich mich für meine Salomon Speedcross GTX Schuhe.
Die beiden Hauptläufe starteten gemeinsam pünktlich 11 Uhr im Schlosshof. 
Die ersten 5 Km ging es auf asphaltierten Straßen und Schotterwegen stetig bergab. Ich war wie immer zu schnell losgelaufen: 4:28, 4:47 und 4:49 waren die ersten Zwischenzeiten. Das sollte sich ab Km 6 rächen. Günther war schnell unterwegs und lief an mir vorbei. Nach dem letzten Queren der Autobahn ging es über Wiesen und Waldwege wieder stetig bergan. Meine Pace brach ein, 6:02 und 6:38 auf Km 6 und 7. Durch den Regen der letzten Nacht war es hier stellenweise sehr rutschig, jetzt waren die Salomon Crossschuhe richtig gut, nur ich schwächelte. Meine rechte Wade schmerzt noch vom Intervalltraining am Donnerstag und mir fehlte am Berg die Kondition. Nach der Verpflegungsstelle bogen die Läufer der Langdistanz links ab, für uns ging es geradeaus dem Ziel entgegen. Es ging wieder bergab und ich konnte wieder Tempo aufnehmen, 5:33 und 5:48 zeigte meine Uhr an. Uwe Z. hatte mich kurz nach der Verpflegungsstelle überholt, kurzzeitig konnte ich noch mal aufschliessen, dann musste ich ihn laufen lassen. Die grösste Herausforderung kam auf den letzten Metern, der Anstieg hoch zum Schloß Röhrsdorf ins Ziel. Nach 49:45 min war es endlich geschafft.

Nach einem Radler und warmen Tee kamen die Lebensgeister langsam wieder. Wir verzogen uns schnell in die warme Halle. Als ich mit Günther unsere Urkunden holen wollte, hieß es, mir müssten noch warten, da wir beide den jeweils 3. Platz in unserer AK belegt hatten.

Montag, 7. November 2011

Herbstläufe

Mitte Oktober kam mir eher zufällig die Dresdener Stadtrangliste auf den Schirm.  Zwei Crossläufe über je 6000m sollten diese Laufserie abschließen: Der 54. Herbstwaldlauf in Dresden-Klotzsche und der 61. Windberglauf in Freital. Da ich beim Windberglauf den 3. Platz vom letzten Jahr zu verteidigen hatte, stand der sowieso auf meinem Plan. 3 Läufe dieser Serie hatte ich schon mit voller Punktzahl zu Buche stehen und da maximal 5 Läufe in die Wertung kamen, war die Entscheidung für den Herbstwaldlauf Klotzsche schnell gefallen. Ein lieber Arbeitskollege war so nett, den Bereitschaftsdienst für ein paar Stunden zu übernehmen und so fuhr ich letzten Sonntag nach Dresden-Klotzsche in den Kletterwald und reihte mich in die lange Schlange der Nachmelder ein. Der Sonnenschein und die prächtige Laubfärbung sorgten für reichlich Andrang im Meldebüro. Die Sportfreunde vom Ski-Klub Dresden-Niedersedlitz begegneten dem Ansturm mit Ruhe und Gelassenheit. Bis 10 min. vor dem Start wurden noch Meldungen entgegengenommen, obwohl die Anmeldefrist schon längst verstrichen war. Nach und nach sah ich immer mehr bekannte Gesichter. Nach einem Schwatz unter Sportfreunden, begannen wir mit dem Warmlaufen.
Pünktlich fiel der Startschuss und ich begab mich auf die unbekannte Strecke. 2 Runden á 3000m waren zu bewältigen. Ich starte wieder gemeinsam mit Alexander S., versuchte aber diesmal nicht, mit ihm mithalten zu wollen. Nach etwa 400m ohne merklichen Anstieg ging es dann stetig Bergauf. Nach und nach wurde ich von jüngeren Läufern überholt.  Am Km 1 wartete dann ein heftiger Anstieg. Am Berg profitierte ich von meinem Bergantraining im Nöthnitzgrund und konnte meinen Platz behaupten. Nach diesem Anstieg ging es bergauf bergab, wobei bergauf deutlich die Nase vorn hatte. Nur ich nicht! Immer wieder zog ein Läufer vorbei. Ab Km 2,5 ging es dann endlich wieder bergab. Endlich tauchte der Kletterwald auf. Nun die ganze Runde noch mal. Nach dem Start/Zielbereich werde ich nochmals von 2 Läufern überholt. Das waren die Letzten! Am Berg hatte ich sie wieder eingeholt. Jetzt konnte ich mit dem Einsammeln beginnen. Auf dem letzten Kilometer hörte ich ein Schnaufen hinter mir. Nun aber Vollgas! Bergab zum Kletterwald flog ich förmlich über den Waldweg. Nur nicht fehltreten, also Augen auf. Das Schnaufen hinter mir war weg. Im Zielbereich noch etwas Slalom und dann mit Speed nach links in die Zielgasse. Geschafft! Jetzt merke ich erst, wie fertig ich bin. Der Schweiß läuft in Strömen. Das Profil hat es in sich, eben ein Crosslauf.
Ergebnis: 6000m in 00:29:16h, Platz 1 in der AK M55 und weitere 20 Punkte für die Stadtrangliste.


Das war der erste Streich und der Zweite folgt sogleich, nämlich genau eine Woche später zum 61. Windberglauf in Freital.
Wieder ein Crosslauf über 6000m, diesmal sind es 3 Runden á 2 Km rund um das Windbergplateau. Die Anmeldung hatte ich über das Internet schon gemacht, also waren nur noch die Startunterlagen abzuholen. Ich war fertig angezogen angereist, der Lauf fand ja quasi vor meiner Haustür statt, und ich hatte nur den Trainingsanzug über die Laufsachen gezogen.

Ich begann mit dem Aufwärmen und etwas Lauf-ABC. Als ich damit fertig war, passierte es. Eine Unachtsamkeit und ich trat im Laub fehl und knickte mit dem linken Fuß um. Autsch, das tat weh! Aber ich konnte den Fuß noch bewegen und zum Sinnieren blieb nicht viel Zeit, ab in die Startaufstellung und pünktlich 11:25 Uhr fiel der Startschuss. Obwohl ich nicht so schnell beginnen wollte, führte ich das Feld den Anstieg bis hoch zum Tierheim an. Da ich das eigentlich nicht wollte, nahm ich etwas Tempo raus und lies mich überholen. Nach dem Tierheim begannen die Waldwege. Jetzt hieß es aufpassen. Überall standen Wurzeln und Steine hervor. Viele waren mit Sägespänen markiert. Meinem Fuß ging es anscheinend gut, denn ich merkte nichts Ungewöhnliches von links unten. Meine GPS Uhr hatte ich zwar mit, aber ich riskierte keinen Blick darauf. Dazu war die Strecke zu uneben.  Die Abstände wurden langsam größer. Die 2. Runde lief ich gemeinsam mit 2 Frauen. An der Delle konnte ich zwar etwas Boden gut machen aber mit Beginn der 3. Runde musste ich mich geschlagen geben. Aber jetzt ließ ich nicht mehr abreißen und blieb dicht dahinter.
Im Ziel warf ich einen ersten Blick auf meine Uhr: 27:41 Wow, persönliche Bestzeit!
Nach 2 Tassen Tee zog ich mich um und holte mir eine Kartoffelsuppe mit Würstchen. Kaum war die Suppe ausgelöffelt, wurde ich zur Siegerehrung gerufen. Die offiziellen 27:36 min. reichten zum 2. Platz in der AK. Mit 99 Punkten stand ich nun in der Stadtrangliste auf Platz 1! 
Glücklich eilte ich davon, denn ich musste noch zum Tanzkurs nach Pirna.
Am Nachmittag machte sich dann mein Fuß immer stärker bemerkbar und am Abend konnte ich nur noch hinken. Aber was soll‘s, ich hatte alle für dieses Jahr gesteckten Ziele erfüllt, also kann ich mir nun etwas Ruhe gönnen...
Zumindest bis zum Adventslauf in Dohna.