Der Sonntag begann sehr sonnig und obwohl es morgens noch recht kühl war, hatte ich mich für ein kurzärmeliges Outfit entschieden und meine neuen Laufschuhe Adidas Adizero SL erstmals im Wettkampfeinsatz. Nach dem Warmlaufen und dem obligatorischen Gruppenfoto mit den Laufgroupies der Laufgruppe Dresden begab ich mich mit Ricardo zum Start an der Pieschener Allee.
Pünktlich 10 Uhr fiel der Startschuss für den Viertelmarathon. Trotz der vielen Läufer auf der Strecke signalisierte meine Uhr nach 1 km die erste Zwischenzeit 5:01. Erstaunlich schnell! Nach dem Überqueren der Marienbrücke liefen wir weiter auf der Großen Meißner Straße vorbei am Hotel Bellevue. Die traditionelle Strecke über den Elberadweg war in dem Bereich wegen der eingestürzten Carolabrücke nicht nutzbar. Auch der 2. Km war nicht langsamer. Ob das gutgeht? An der Carolabrücke und der Staatskanzlei vorbei liefen wir auf der Wigardstraße weiter bis zur Albertbrücke. Nach Km 3 (5:07) bog die Strecke rechts ab zum Elberadweg und unter der Albertbrücke hindurch liefen wir nun auf dem Elberadweg Richtung Waldschlösschenbrücke. Ich konnte mein Tempo nach wie vor halten, Km 4: 5:04. Auf der Rampe zur Waldschlösschenbrücke hinauf büßte ich allerdings etwas Zeit ein (5:15), ebenso an der Verpflegungsstelle nach der Waldschlösschenbrücke. Hier nahm ich das Gel zu mir, das ich mir in die Hosentasche gesteckt hatte und spülte mit dem Wasser nach, hatte aber trotzdem hinterher klebrige Finger. Ganz so flüssig wie am Anfang lief es nicht mehr, aber immer noch deutlich unter 5:15. An der Carolabrücke bogen wir links ab, liefen die Steinstraße hinauf und dann weiter an der Frauenkirche vorbei. Das Kopfsteinpflaster ließ sich zwar nicht so gut laufen, aber ich fand die neue Streckenführung schöner als die im letzten Jahr. Nach dem Hilton Hotel liefen wir die Brühlsche Gasse hinunter zum Terrassenufer. Nun noch den kurzen Anstieg hinauf zum Sächsischen Landtag und dann die letzten Kräfte mobilisiert für den Schlussspurt.