Sonntag, 27. Oktober 2024

24. Dresden (Viertel) Marathon

Zum diesjährigen Dresden Marathon hatte ich mich wieder zum Viertelmarathon gemeldet.

Der Sonntag begann sehr sonnig und obwohl es morgens noch recht kühl war, hatte ich mich für ein kurzärmeliges Outfit entschieden und meine neuen Laufschuhe Adidas Adizero SL erstmals im Wettkampfeinsatz. Nach dem Warmlaufen und dem obligatorischen Gruppenfoto mit den Laufgroupies der Laufgruppe Dresden begab ich mich mit Ricardo zum Start an der Pieschener Allee. 

Pünktlich 10 Uhr fiel der Startschuss für den Viertelmarathon. Trotz der vielen Läufer auf der Strecke signalisierte meine Uhr nach 1 km die erste Zwischenzeit 5:01. Erstaunlich schnell! Nach dem Überqueren der Marienbrücke liefen wir weiter auf der Großen Meißner Straße vorbei am Hotel Bellevue. Die traditionelle Strecke über den Elberadweg war in dem Bereich wegen der eingestürzten Carolabrücke nicht nutzbar. Auch der 2. Km war nicht langsamer. Ob das gutgeht? An der Carolabrücke und der Staatskanzlei vorbei liefen wir auf der Wigardstraße weiter bis zur Albertbrücke. Nach Km 3 (5:07) bog die Strecke rechts ab zum Elberadweg und unter der Albertbrücke hindurch liefen wir nun auf dem Elberadweg Richtung Waldschlösschenbrücke. Ich konnte mein Tempo nach wie vor halten, Km 4: 5:04. Auf der Rampe zur Waldschlösschenbrücke hinauf büßte ich allerdings etwas Zeit ein (5:15), ebenso an der Verpflegungsstelle nach der Waldschlösschenbrücke. Hier nahm ich das Gel zu mir, das ich mir in die Hosentasche gesteckt hatte und spülte mit dem Wasser nach, hatte aber trotzdem hinterher klebrige Finger. Ganz so flüssig wie am Anfang lief es nicht mehr, aber immer noch deutlich unter 5:15. An der Carolabrücke bogen wir links ab, liefen die Steinstraße hinauf und dann weiter an der Frauenkirche vorbei. Das Kopfsteinpflaster ließ sich zwar nicht so gut laufen, aber ich fand die neue Streckenführung schöner als die im letzten Jahr. Nach dem Hilton Hotel liefen wir die Brühlsche Gasse hinunter zum Terrassenufer. Nun noch den kurzen Anstieg hinauf zum Sächsischen Landtag und dann die letzten Kräfte mobilisiert für den Schlussspurt.


Über der Ziellienie lief die Zeitnahmeuhr: 52: …. Jubelnd lief ich über die Ziellinie. Das war mein schnellster 10er dieses Jahr! Vielleicht auch wegen der neuen Adizero SL Schuhe.







Mittwoch, 4. September 2024

Rewe Team Challenge und Stadium Run Dresden



Am 12.Juni 2024 war ich von meiner ehemaligen Firma wieder zur Team Challenge eingeladen. Insgesamt waren wir mit 5 Teams am Start, diesmal in der ersten Startwelle ab 17 Uhr. Bereits 17:10 überquerte ich inmitten meiner Kollegen die Startlinie und konnte mich relativ schnell absetzen. Kurz nach dem Zwinger signalisierte meine Uhr 4:30 als erste Zwischenzeit, viel zu schnell für meine Verhältnisse. Ich lasse es aber erstmal laufen, nach der Unterquerung der Augustusbrücke werde ich mit Sicherheit langsamer. Die nächste Zwischenzeit immer noch knapp unter 5:00, aber jetzt kommt der schwierige Teil, vom Terrassenufer weg den leichten Anstieg hoch zur Grunaer Straße, vorwiegend Kopfsteinpflaster und wie üblich Slalomlaufen um langsamer Läufer zu überholen. Trotzdem noch 5:22 auf der Uhr. Ich bin optimistisch, die Zeit vom letzten Jahr wird pulverisiert! Auf der Blüherstrasse nehme ich etwas Wasser an der Verpflegungsstelle und versuche das Tempo zu steigern. Vor dem Rudolf Harbig Stadion wird es noch mal eng, dann der Einlauf ins Stadion. Finish! Punktlandung bei 26:00 Minuten! Fast 2 Minuten schneller als im letzten Jahr. 
Erst jetzt fällt mir auf, dass mich die ganze Zeit keiner von den Saegelingen überholt hat.
Später bei Bier und Radler in der Torwirtschaft wird es zur Gewissheit, ich bin mit meinen 70 Jahren von allen der Schnellste gewesen. Unglaublich!



Der Stadium Run vom Rudolf Harbig Stadion in das neue Heinz Steyer Stadion am 29.08.2024 verlief zu ¾ auf der gleichen Strecke wie die Team Challenge, nur entegegengesetzt. 
Der Start war für 20:00 Uhr angesetzt. Den ganzen Tag war es über 30°C warm und es hatte sich Abends nur wenig abgekühlt. Da im Rudolf Harbig Stadion der Rasen nicht betreten werden durfte, reihten sich die mehr als 4000 Läufer unterhalb der Tribünen auf einer schmalen Gasse, ein Großteil stand beim Startschuss sogar noch außerhalb des Stadions.
Ich hatte mir vor dem Start im REWE noch ein Erdinger alkoholfrei geholt, alledings konnte ich mich nicht motivieren, vorher noch etwas einzulaufen. Entsprechend zäh fühlten sich meine Beine nach dem Start an. Gerade mal 5:29 die Zwischenzeit nach dem ersten Kilometer. Das änderte sich auf den nächsten beiden Kilometern auch kaum. Erst auf dem Terrassenufer fand ich meinen Rhythmus, in den Anstieg hoch zum Landtag legte ich meine ganze Kraft, liess es dann einfach laufen und genoss den Einlauf durch das Marathontor in das Heinz Steyer Stadion. Noch eine ¾ Runde auf der Tartanbahn, ein unbeschreibliches Flair! Das Stadion ist toll geworden! Total geschafft überlaufe ich die Ziellinie, sprichwörtlich. Nachricht von der Laufszene auf dem Handy: 0:26:14 auf 5Km. Die Hitze fordert ihren Tribut, ich brauche was zum Trinken. Leider muss ich das Stadion erstmal verlassen, um an die Verpflegungsstände zu kommen, die außerhalb des Stadions aufgebaut sind. Nachdem ich mich erfrischt und umgezogen habe, gehe ich zurück ins Stadion und genieße die Afterrun-Party mit dem gigantischen Feuerwerk.





















Sonntag, 28. April 2024

OEM 25

 25. VVO Oberelbe-Marathon

 

Am 28.04.2024 stand für mich der 10Km Lauf beim OEM auf dem Plan. 

Angemeldet hatte ich mich bereits im Dezember dafür, ich wollte unbedingt mal wieder dieses einzigartige Flair geniessen. Meine letzte Teilnahme war leider schon 5 Jahre her.

Ich war gespannt, ob ich die tolle Leistung vom Citylauf noch toppen könnte.


Pünktlich 9:10 Uhr starteten wir am Blauen Wunder in Dresden. Die Strecke kannte ich bereits von meinem ersten OEM 2008, die ersten 3 Km liefen wir durch die Stadtteile Tolkewitz und Blasewitz, bevor wir wieder auf den Elberadweg einbogen. Die ersten Rundenzeiten meiner Uhr signalisierten 5:13, 5:12, 5:24. Fast die gleiche Pace wie beim Citylauf. Wieder am Blauen Wunder angekommen gönnte ich mir einen Becher Iso. Die Sonne schien vom wolkenlosen Himmel und es wurde immer wärmer. Peter vom OEM Org-Team feuerte mich an, prompt signaliert meine Uhr 5:02. Viel zu schnell! Das halte ich nie durch. Ich nehme mir vor, nicht mehr auf die Uhr zu schauen und konzentriere mich auf meinen Laufstil. Ab und zu werde ich noch überholt, kann aber auch noch Läufer einsammeln. Am Johannstädter Fährgarten nehme ich an der Verpflegungsstelle eine Cola.

Widerlich süß, aber es hilft. Die Dresdner Altstadt vor Augen merke ich wie es mir immer schwerer fällt, ich laufe am Limit! Am Terrassenufer nehme ich mir nur noch ein Wasser und gieße mir den Rest über den Kopf. Am Kahnaletto steht Hartmut wie versprochen mit Prosecco, gute Idee, aber ich hätte besser getan der Versuchung zu widerstehen. Endlich taucht das Ostragehege auf und ich ziehe noch mal das Tempo an, zumindest glaubte ich das. Über dem Zielbogen läuft die Uhr: 53:30, aber das ist die Bruttozeit. Ich bin optimistisch.

Nach etwas Wasser und Obst kommen die Lebensgeister langsam wieder.

Auf dem Handy eine Nachricht vom OEM-Team: Deine 10 Km Laufzeit: 00:52:58

Phantastisch! Neue Jahresbestzeit!

Ich gönne mir glücklich ein Radler und eine Portion Makkaroni.



Sven und Andrea von meiner Laufgruppe sind auch schon im Ziel, wenig später läuft mir auch Silvia über den Weg.

Auf dem Weg zum Duschen hole ich mir noch schnell meine Urkunde ab und falle aus allen Wolken: Platz 1 in meiner Altersklasse!

Na da waren wohl die Schnellen beim Halbmarathon und Marathon dabei 😀



Dienstag, 9. April 2024

Mannschaftscrosslauf im Prießnitzgrund 2024

Der Manschaftscrosslauf im Prießnitzgrund zählt zu den größten Mannschaftsläufen in Deutschland und ist der älteste Lauf, der noch ausgetragen wird. (1913-2024)

Gelaufen wird in 3-er Teams und die Herausforderung ist, dass die Teams auch gemeinsam ins Ziel laufen müssen. Der maximale Abstand zwischen Erstem und Letzten eines Teams darf 10m betragen. 

Am 9. April um 18 Uhr fiel der Startschuss für die ersten 4 Teams unter der Prießnitzbrücke und dann folgten im Abstand von jeweils 30 Sekunden die nächsten 4 Teams. Die Laufgruppe Dresden war mit insgesamt 7 Teams am Start.



Ich startete gemeinsam mit Harald N. (70) und Uwe Z. (61) in einem Team.

Die ersten 3 Km verliefen durch den Prießnitzgrund noch relativ eben. Wir hatten vereinbart, dass Harald, der die beste Kondition hatte, vorneweg lief. Ich sollte in der Mitte bleiben und Uwe das Schlusslicht bilden. Nach dem Überqueren der Küchenbrücke ging es den Küchenbrückenweg stetig bergauf und ich hatte zu tun, den beiden zu folgen. Am Ende des Küchenbrückenwegs bog die Strecke links ab und es ging den Kannenhenkelweg noch ein Stück bergauf bis zu einem Wendepunkt und von da an stetig bergab über die Marienallee in die Graf Stauffenberg Kaserne. Ich musste Harald mehrmals zurückrufen, da ich sein Tempo nicht halten konnte. Die letzten 200 m konnten wir über die Laufbahn auf dem Sportplatz sprinten. Nach 35:40 min. liefen wir ins Ziel, was uns den 2. Platz in der Altersklasse M65-79 bescherte. Zur Siegerehrung erhielten wir als Preis einen Freistart für 3 Läufer zum M4Energy eG Hochlandlauf im September. 

Also werden wir da auch noch mal zu dritt unseren Spaß haben!


Fazit: Der Manschaftscrosslauf im Prießnitzgrundist ein tolles und gut organisiertes Teamevent, das völlig zurecht jedes Jahr im Terminkalender der Laufgruppe Dresden steht.

                


                             



 

 

Sonntag, 24. März 2024

34. NTT Data Citylauf Dresden

Mein Auftakt in das Laufjahr 2024 war diesmal der Citylauf Dresden am 24.März 2024. Eigentlich hatte ich das gar nicht geplant, da ich im Februar nach einer kleinen OP nicht trainieren konnte und erst seit Anfang März wieder regelmäßig die Lauftreffs der Laufgruppe Dresden besuchen konnte. Martin W. aus meiner Laufgruppe hatte mir den Startplatz zur Verfügung gestellt, da er krankheitsbedingt nicht starten konnte. Vielen Dank dafür!
Der Sonntag begann zwar etwas sonnig, aber windig und mit 6-10°C ziemlich kühl. Für den späteren Vormittag waren auch Regenschauer angekündigt. Eigentlich fast optimales Laufwetter. 
Aus der Laufgruppe Dresden waren insgesamt 12 Laufgroupies am Start. Roberto lief die 5 km Strecke, Tony, Filip und Takejan starteten um 10 Uhr beim 10 Km Elitelauf und die restlichen 8 Laufgroupies um 11 Uhr beim 10Km Hauptlauf. So blieb genügend Zeit, um unsere 3 schnellsten Läufer richtig anzufeuern! Pünktlich 11 Uhr fiel der Startschuss und ich ließ mich von der Menge mitreißen, vorbei am Landtag, über die kleine Packhofstraße zur Ostraallee. In Höhe des Dresdner Zwingers signalisierte meine Uhr die erste Zwischenzeit mit 5:00 min, wie zu erwarten viel zu schnell für mich. Angefeuert durch die vielen Zuschauer entlang der Wilsdruffer Straße lief es sich sehr gut. Die neue Strecke gefiel mir sehr gut. Nach der Carolabrücke verlief die Laufstrecke parrallel zum Terrassenufer bis zum Landgericht Dresden und von da über das Terrassenufer wieder zurück zum Start/Zielbereich. Meine km-Zwischenzeiten blieben konstant unter 5:30min. Nach dem kurzen Anstieg am Theaterplatz galt es die gleiche Runde noch einmal zu bewältigen. Ich merkte langsam, wie mich das ungewohnte Tempo schlauchte, wurde aber nur wenig langsamer, die Pace lag auf der 2. Runde relativ konstant bei 5:23, trotz jetzt einsetzender Regenschauer und Gegenwind auf dem Terrassenufer. Nach 53:30 min bin ich völlig fertig, aber glücklich über die Ziellinie gelaufen. Geplant hatte ich eigentlich eine Zeit um die 57 min. Schön, dass es wieder so gut läuft.



Sonntag, 22. Oktober 2023

23. Dresden (Viertel) Marathon

Am 22.10.23 fand der 23. Dresden Marathon statt. Ich hatte mich für den Viertelmarathon angemeldet. Nachts hatte noch ausgiebig geregnet, aber pünktlich zu Start um 10 Uhr schien wieder die Sonne. Mit 12°C und nur wenig Wind war es ideales Laufwetter. Vor dem Start trafen sich alle Teilnehmer der Laufgruppe Dresden zu einem gemeinsamen Foto.

3 Laufgroupies hatten sich für den Viertelmarathon gemeldet,  7 für den Halbmarathon und 3 für den Marathon. Zusätzlich waren noch 3 Marathonstaffeln am Start, als insgesamt 25 Laufgroupies.  👍



Ich hatte als Zielzeit 1 Stunde angegeben und musste mich deshalb in den Startblock C einreihen. Das war vielleicht ganz gut so, da ich dazu neige, die ersten Km viel zu schnell anzugehen. So musste ich den ersten Kilometer ziemlich viel Slalom laufen, hatte aber trotzdem 5:40 auf der Uhr stehen. Auf der Ostraallee war dann genügend Platz zum Laufen, prompt lag die Pace bei 5:25. So ging es die Nächsten Kilometer weiter, die Pace pendelte zwischen 5:30 und 5:45. Bei KM 5 kurz vor der Waldschlösschenbrücke nahm ich ein paar Traubenzuckerpastillen, nach der Waldschlösschenbrücke gab es dann die angekündigte Verpflegungsstelle. Ab Km 7,5 liefen wir dann auf dem Elberadweg mit der wunderschönen Stadtsilhouette von Dresden vor Augen. Am Terrassenufer hätte ich das Tempo anziehen sollen zum Schlussspurt, was aber nicht wirklich passierte. Erst am Landtag wurde ich wieder etwas schneller und lief nach 57:45 min. ziemlich fertig über die Ziellinie.

Nach einem kühlen Erdinger Alkoholfrei kamen die Lebensgeister aber schnell wieder.



Ricardo und Lars waren auch schon im Ziel. Was ich mir vorgenommen hatte, habe ich erreicht. Ich bin unter 1 Stunde geblieben und in meiner Altersklasse unter die Top Ten gelaufen.








Dienstag, 12. September 2023

14. Radeberger Hüttertallauf

Nachdem ich in den letzten Wochen bei den Trainings mit der der Laufgruppe Dresden häufig 7-11 Km gelaufen war, ohne dass mein rechtes Knie Beschwerden machte, hatte ich mich für den 14. Radeberger Hüttertallauf angemeldet. Ausgeschrieben war eine 10 Km profilierte Strecke mit Cross-Charakter auf  teilweise unebenen Waldwegen im Hüttertal. Seit 2010 organisiert die Laufgruppe des RC 1898 Radeberg den beliebten Hüttertallauf. Für mich war die Strecke allerdings komplettes Neuland.Für den Sonntag war wie in den letzten Tagen auch sonniges Wetter vorhergesagt.
Pünktlich um 10 Uhr startete der Hauptlauf über 10 Km an der Schlossmühle Radeberg. Ungefähr die Hälfte der Strecke ging über Feld- und Radwege in praller Sonne. Bei Km 3,5 kurz hinter Wallroda pötzlich Warnrufe einiger Läufer vor uns: Hornissenalarm! Ich bin zögernd weitergelaufen und hatte Glück, andere leider nicht. Nach einer Umrundung des Hutberges ging es dann durch das Hüttertal zurück nach Radeberg. Die Laufstrecke hat zwar nur 130 Höhenmeter, ab die haben es in sich. Nach 9 km bin ich nach 52:43 min ins Ziel gelaufen, allerdings ist die Strecke etwas kürzer als ausgeschrieben. Anstelle einer Finnischer-Medaille gab es für alle eine Presenttasche von Sachsenmilch, Heinrichsthaler und Radeberger.
Der Lauf ist liebevoll organisiert und ich werde bestimmt Wiederholungstäter.