Sonntag, 15. Juni 2014

7. Sportscheck Stadtlauf Dresden

Der Sportscheck-Stadtlauf Dresden sollte das nächste Laufgruppenevent sein. Die Laufgruppe Dresden war von der Bambini Strecke bis zum Halbmarathon auf allen Distanzen vertreten und ich hatte mir die 10 Km Strecke ohne konkrete Zeitvorgabe vorgenommen. Lothar wollte die 50 min anpeilen, also liefen wir gemeinsam. Bis zum ersten Verpflegungspunkt hat mich Lothar förmlich gezogen. Danach hatte ich ihn aus den Augen verloren. Zum ersten mal verlief die Strecke über die Waldschlösschenbrücke. Kurz danach hatte mich Lothar wieder eingesammelt. In Höhe Rosengarten musste ich ihn dann ziehen lassen. Lothar lief die 10 Km mit einer Bestzeit unter 49 Minuten, ich finishte ½ Minute nach ihm und unsere Rosa lief die 10km unter einer Stunde. Florian konnte in einer starken Zeit von 1:34:33 h seinen Halbmarathon finishen. Insgesamt ein schöner und erfolgreicher Tag für alle.
Auch wenn ich noch meilenweit von meiner alten Form entfernt bin und es fraglich erscheint, ob ich sie je wieder erreichen werde, habe ich doch ein neues Motto für für mich gefunden:
Ich laufe nicht für das Ergebnis, sondern für das Erlebnis!


Freitag, 6. Juni 2014

4. CITROËN LEIPZIGER NACHTLAUF

Seit Januar 2014 ist aus dem 2011 gegründeten Facebook-Lauftreff „Laufgruppe Dresden“ ein eingetragener Verein geworden. Der Leipziger Nachtlauf sollte mein erster Lauf in den Farben des  neugegründeten Vereins werden. Sven hatte Freistart-Tickets besorgt und so reisten insgesamt 12 Mitglieder der Laufgruppe nach Leipzig. Nach staubedingten Wirrungen auf der Hinfahrt stürzten wir uns in den Trubel des Stadtfestes. Ich konnte mir echt nicht vorstellen, wie in dem Gewusel ein Lauf stattfinden sollte. Kurz nach 21 Uhr ging es endlich los: 3 Runden durch das Leipziger Stadtzentrum. Mein Ziel war nur Ankommen, also reihte ich mich etwas weiter hinten ein, um den schnellen Läufern nicht im Weg zu stehen. Die ersten 5Km konnte ich ein Tempo um die 5 min/Km halten, dann ließen meine Kräfte etwas nach, so dass ich die restlichen 4 Km nur noch auf einen Schnitt von 5:18 min/Km kam.
Resümee: ich kann mit meiner Nettozeit von 0:46:19 zufrieden sein. Alle unsere Läufer und Läuferinnen kamen gut ins Ziel: Sophie belegt einen beachtlichen 3. Platz in der Gesamtwertung Frauen und Sven den 1. Platz in seiner Altersklasse. Es macht wieder Spaß und ich freue mich schon auf die nächsten Events.




Mittwoch, 21. Mai 2014

Team Challenge Dresden 21.05.2014

5Km durch die Dresdner Altstadt mit Zieleinlauf im Dynamo-Stadion:
Das sollte für dieses Jahr mein erster Lauf-Wettkampf sein. 
In meiner Firma hatten wir es zum ersten mal geschafft, mit 4 Teams an den Start zu gehen. Christian hat sich, nachdem mehr als 10 Kg abgenommen hatte noch nachgemeldet. Insgesamt 17 Läuferinnen und Läufer gingen als Team „Restless Legs“ mit ca. 11500 anderen Laufbegeisterten an den Start. Nachdem wir die letzten 4 Wochen regelmäßig trainiert hatten und meine Achillessehne nach den Belastungen immer weniger Probleme machte, war ich optimistisch, die 5 Km unter 30 min. zu schaffen. Der Start um 20 Uhr zog sich sehr lange hin, nach mehr als 15 min. liefen wir über die Startlinie. Unbewusst lief ich wieder viel zu schnell los: 4:23min/Km, na ob das mal gut geht. Erstaunlicherweise pendelte sich mein Tempo auf den folgenden Kilometern bei 5:00 min/Km ein. Auf einen Zielsprint habe ich absichtlich verzichtet und bin nach 24:18 min über die Ziellinie gelaufen. Nachher als ich wieder zur Ruhe kam, spürte ich wieder die Schmerzen in den Füßen, aber die Erholungsphase fiel deutlich kürzer aus.
Fazit: Laufen geht wieder, aber ich muss mein Tempo drosseln, um meine Füße nicht zu überlasten.



Sonntag, 27. April 2014

17. Oberelbe-Marathon

Obwohl ich nun wieder Laufen durfte, wäre eine Teilnahme am Oberelbe-Marathon auf einer der Laufstrecken unverantwortlich gewesen. Also meldete ich mich, wie im letzten Jahr, zusammen mit meiner Frau zum 7 km Walking an. So völlig ohne Zeitdruck walkten wir gemeinsam den Elberadweg entlang bis ins Ziel.
Nachdem meine Frau das letzte Jahr das Glück hatte, für ein Präsent ausgelost zu werden, traf das Losglück diesmal mich. Den Einkaufsgutschein habe ich dann gleich am Stand vom Laufsportladen eingelöst und mir eine neue knielange Lauftight von Asics zugelegt.



Montag, 7. April 2014

Cut und Neubeginn

Seit einem Jahr habe ich nichts mehr gepostet. 
Was war passiert? Neben all den gesundheitlichen Problemen mit der Achillessehne hatte mich ein Bandscheibenvorfall der Halswirbelsäule vollends aus der Bahn geworfen: Monatelange Krankschreibung, Dauerkunde in der Physiotherapie und absolutes Sportverbot war die Folge. 

Wer nun denkt, meine Achillessehnenentzündung hätte sich in dieser Zeit zurückgebildet, den muss ich enttäuschen. Alle Therapieansätze, Spritzen und Röntgentiefenbestrahlung haben immer nur kurzzeitig Linderung gebracht oder gar nicht erst angeschlagen, danach waren die Schmerzen um so stärker wieder da.
Im Januar bekam ich dann eine dreiwöchige ambulante Reha in der REHA Nord GmbH Dresden genehmigt. Nachdem die Reha der HWS erste Erfolge zeigte, habe ich der geballten Kompetenz der Therapeuten meine Achillessehnen-Probleme offeriert. 
Anstelle der angedachten Stoßwellentherapie brachte dann eine auf Privatrezept verordnete osteopathische Behandlung den erhofften Erfolg. Nach der ambulanten Reha folgte sofort eine Intensiv-Reha-Nachsorge (IRENA) in der gleichen Einrichtung mit dem Ziel der Kräftigung der Brust- und Rückenmuskulatur und der weiteren Wiederherstellung der Beweglichkeit.

Ende März bekam ich dann endlich von meiner Therapeutin die Erlaubnis für erste langsame Läufe …

Freitag, 26. April 2013

OEM 16 einmal anders

Die Reha dauert an:
Da ich vom Doc bisher nur die Erlaubnis habe, langsame Läufe bis max. 10 Km zu machen und meine Achillessehne im rechten Fuß bei Belastung immer noch Probleme macht wollte ich eigentlich gar nicht am diesjährigen OEM teilnehmen. Solange ich allein laufe kann ich mich beherrschen und betont langsam mit einer 6:30 Pace laufen, in der Gruppe funktioniert das nicht, das habe ich letzten Dienstag zum Lauftreff schmerzhaft erfahren müssen.
Heute auf der Marathonmesse war ich drauf und dran mich wenigstens für die 10 Km anzumelden.
Aber wie ich mich kenne, wäre eine Zeit über 1 Stunde ein absolutes NoGo für mich gewesen. 
Nun habe ich etwas getan was sicher kein richtiger Läufer verstehen kann: Ich habe mich für die 7KM Walking angemeldet!!! Ausgerechnet die Nordic Walker, über die bei jedem Lauftreff so gelästert wird... !

Walking Boemm


Fazit: Ich war wenigstens dabei, aber die richtige Erfüllung war es nicht!

Donnerstag, 16. August 2012

Panoramatour Sächsische Schweiz 2012


Im Rahmen der Panorama-Tour Sächsische Schweiz 2012 fand am 12. August der 15 Km Deutsch-Tschechische Grenzlauf statt. Das Team Erdinger Alkoholfrei hatte mir, meiner Tochter Yvonne und Ihrem Freund Sven wieder mal die Startgebühr gesponsert. Wegen der Baumaßnahmen im Kirnitzschtal kamen wir in Hinterhermsdorf mit etwas Verspätung an. Zügig wurde uns ein Parkplatz zugewiesen und ohne lange Warterei bekamen wir unsere Startunterlagen. Nachdem wir unseren Champion-Chip am Zeitmesswagen eingelesen hatten waren wir startbereit. Das Wetter war ideal: wolkenlos und sonnig und doch noch nicht zu warm. Aufgrund meiner Achillessehnenprobleme wollte ich zusammen mit Yvonne einen langsamen gemütlichen Genusslauf macn. Pünktlich 10:30 Uhr liefen wir los. Gleich nach dem Start ging erst mal bergab die Neudorfstraße hinunter. Ich hörte Yvonne noch rufen „langsamer“, lief aber trotzdem mit gleich bleibendem Abstand hinter Sven her.
Nach etwa 2,6 Km erreichten wir mit 300 Höhenmetern den tiefsten Punkt der Strecke. Ich hatte zwischenzeitlich zu Sven aufschließen können dem Mönchstein folgte nun ein 4 Km langer Anstieg. Da meine Sehnen keine Probleme machten, behielt ich meinen Laufrhythmus bei und versuchte, nicht ins Gehen zu verfallen. Vorsorglich steckte ich mir einen Traubenzuckerdrops in die Wange. Einige Läufer konnte ich am Berg einsammeln, leider ging der Kontakt zu Sven dabei verloren. Am Km 6 kam endlich eine Verpflegungsstelle mit Getränken. Hier zweigte die 8 Km Strecke nach links ab, während wir rechts abbogen und weiter bergauf ins Tschechische liefen. Nach einem weiteren endlosen Km hatten wir endlich mit 529m den höchsten Punkt erreicht. Eine Weile ging es nur wenig bergauf und bergab am Wachberg vorbei, bis die Strecke plötzlich nach links in den Wald abbog und über Wurzeln auf einem schalen Pfad steil bergab verlief. Hier war volle Konzentration gefordert! Die nächsten 1,7 Km ging es dann wieder relativ gerade bis wir die Verpflegungsstelle ein zweites mal passierten. Hier bin ich dann falsch abgebogen und hatte so einen Teil meines Vorsprungs eingebüßt. Die beiden Läufer, die mich dabei überholt hatten, konnte ich auf den restliche 2 Km allerdings nicht mehr einholen. Nach 1:21:19h erreichte ich wohlbehalten und ohne Schmerzen das Ziel. Grund genug, mit einem Erdinger Alkoholfrei anzustoßen. 7 min nach mir kam dann auch Sven ins Ziel. Eine knappe ¼ Stunde später war auch Yvonne da. Eigentlich waren wir alle mit unserer Leistung zufrieden, nur Sven haderte etwas mit seinem Ergebnis.