Sonntag, 4. Dezember 2016

25. Dresdner Nikolauslauf 2016

Jubiläumslauf mit Kaiserwetter- frostig, trocken, sonnig ! 


  • Laufgroupies rocken den 25. Dresdner Nikolauslauf!

In passendem Outfit (mit Nikolausmütze) machte ich mich Sonntag früh auf den Weg in den Blüher-Park zum Nikolauslauf. 
Das Thermometer zeigte -4 °C, die Sonne schien und Raureif lag auf den Wiesen und Blättern – ein malerischer Anblick, aber doch ganz schön frisch fürs Laufen. Um 10 Uhr sollte der Hauptlauf über 3,6 Km starten, aber der unerwartete Ansturm im Meldebüro zwang den Veranstalter zu einer 15-minütigen Verschiebung. 158 Läuferinnen und Läufer trugen sich in die Startliste für den Hauptlauf ein.
Acht hartgesottene Laufgroupies ließen sich jedoch nicht abschrecken und wollten ihre Runden durch den Blüherpark drehen. Ralfs Töchterchen startete dabei über 0,8 km stellvertretend für die „Nachwuchsabteilung“ der Laufgruppe. René war der 9. Laufgroupie im Bunde, allerdings in der Funktion als Sportpaparazzi. Durch die Zeitverzögerung war genügend Zeit zu Warmlaufen, was bei den Temperaturen dringend notwendig war.


10:15 Uhr fiel ohne Vorwarnung der Startschuss für die 3 Runden durch den Blüherpark. Die Strecke war gut ausgewiesen. Die erste Runde verging wie im Flug, mit 4:40 min. auf den ersten Km war ich wieder schneller unterwegs als geplant. Die 2. und 3. Runde blieb ich aber auch unter 5 min./Km und lief nach 15:56 min. über die Ziellinie. Die Zeitnahme erfolgte über Crosskarten, die im Ziel abgegeben wurden. Am schnellsten von uns war Jonny, der als Gesamt-Sechster über die Ziellinie flitzte. Glücklicherweise gab es neben der Finisher-Medaille auch noch heissen Tee im Zielbereich.


Meinen ersten Becher habe ich dann unserem festgefrorenen Fotografen spendiert. Dankeschön René für die schönen Fotos. Zwischenzeitlich starteten auch die Bambinis zu ihren Laufrunden. Es war ein richtig schöner Morgenlauf und schöner Treff unserer blauen Nickis. Unter allen Beteiligten herrschte eine gute Stimmung und der Nikolaus hatte reichlich Beschäftigung im Ziel bei den Siegerehrungen.Jonny und ich belegten jeweils den 2. Platz in unserer Altersklasse und erhielten eine Urkunde.






Ergebnisse:
6.     Jonny Seitz               M  AK Pl. 2     12:12 
30.   Stefan Busch            M35 AK Pl. 4  13:56
36.   Filip Lau                   M  AK Pl. 5     14:24
43.   Ralf Blechschmidt    M45 AK Pl.7   14:49
47.   Philipp Steinfeld       M30 AK Pl. 6  14:57
64.   Bernd Märcz              M60 AK Pl.2    15:56
110. Thomas Böcherer      M50 AK Pl. 7  18:22
        Clara Blechschmidt  W8/9 AK Pl. 37 04:23


Protokoll__Nikolauslauf.pdf

Sonntag, 6. November 2016

66. Crosslauf "Rund um den Windberg"


Am Sonntag, dem 6.11.2016 startete der 66. Windberglauf. Ich hatte mich für die 6 Km Strecke angemeldet. Meine letzte Teilnahme war 2011 und der Auslöser für meine lange Verletzungspause.
Ich war gespannt, wie ich die schwierige Strecke heute bewältigen würde.
Gestern hatte noch kräftig geregnet, aber für heute war kein Regen gemeldet. Trotzdem war der Waldboden noch ziemlich feucht, deshalb beschloss ich, meine neuen Salomon Speedcross 3 GTX einzuweihen, obwohl sie noch nicht eingelaufen waren.
Um 10 Uhr machte ich mich auf den Weg. Der Start war erst für 11:40 Uhr angesetzt, so dass noch genügend Zeit für die Startunterlagen und ein ausgiebiges Einlaufen war. Die neuen Schuhe fühlten sich gut an. Ich sah wenig bekannte Gesichter, lediglich Klaus Kuhnert, der ebenfalls in meine AK startete, traf ich. Leider war niemand von der Laufgruppe Dresden mit am Start.
Pünktlich fiel der Startschuss für die 3 Runden. Der Anstieg hoch zum Tierheim fordert gleich die volle Kraft. Klaus setzte sich gleich ab, da konnte ich nicht mithalten. Die erste Runde lief ich hinter einem Läufer im roten Shirt. Bergab konnte ich ihn zwar überholen, aber beim 2. Anstieg zum Tierheim musste ich ihn ziehen lassen. Ich hielt mich an 2 Frauen vom Citylauf Verein. Bergab konnte ich wieder etwas Boden gut machen. Den letzten Anstieg hinauf, ich gab alles und konnte an beiden vorbeiziehen. Auf der leicht hügeligen Strecke zum Windbergdenkmal wurde ich aber wieder überholt. Nach dem Denkmal kam noch mal ein leichter Anstieg und ich konnte die beiden überholen, dann ging es nur noch bergab. Ein Blick zurück: 20m hinter uns ein Verfolger, der stetig näher kam. Mit vollem Tempo nahm ich die kleine Kuhle, mit Schwung den Hang hinauf, noch 100m und dann rechts in die Zielgerade. Nach 32min 23 sek. überquerte ich die Ziellinie, dicht gefolgt von unserem Verfolger Holger Kühn, der Ulrike Baschant und Maxie Moder vom Citylauf Verein noch auf der Zielgeraden überholt hatte.
Nach uns startet der 8 Km Lauf mit mehreren Top Läufern u.a. auch Mark Schulze aus Dresden.
Als zur Siegerehrung gerufen wurde, fiel überraschenderweise auch mein Name. Ich hatte hinter Klaus Kuhnert den 2. Platz in der AK 60+ belegt, knapp vor Holger Kühn auf dem 3. Platz.
Als Siegprämie gab es einen kleinen Stollen, also Weihnachten kann kommen. 🎄🎅
Vielen Dank an die Organisatoren vom SG Lok Hainsberg e.V. für diesen schönen Lauf mitten im Naturschutzgebiet Windberg.



Dienstag, 25. Oktober 2016

18. Piepenbrock Dresden Marathon

Am 23.10.2016 ging ich zusammen mit Kati, Philipp und Sven, 3 Kollegen der Saegeling Medizintechnik GmbH und mit meiner Tochter Yvonne an den Start des 10 Km-Lauf zum Dresden Marathon. An diesem Morgen war es kühl und neblig, aber es sollte trocken und nahezu windstill bleiben. Yvonne und ich hatten den Weg vom Pirnaischen Platz zum Kongress-Center schon zum Einlaufen genutzt. Vor dem Kongress-Center warteten bereits meine Kollegen. Kati's Freund bot sich als "Gepäckträger" an. So erleichtert gingen wir zur Startaufstellung auf die Ostra-Allee.


Pünktlich 10 Uhr fiel der Startschuss. Sven war sehr schnell losgelaufen und bald im Läuferfeld verschwunden. Kati, Yvonne und Philipp hatten eine Zeit zwischen 1:00 und 1:05 angepeilt und waren ein Stück hinter mir im Starterfeld. Über den Theaterplatz ging es vorbei an der Hofkirche und über die Augustusbrücke auf die Neustädter Elbseite. Die 1. Zwischenzeit lag bei 4:48 min, fühlte sich aber nicht so schnell an. Vorbei am Bellevue und dem Japanischen Palais ging es auf den Elberadweg Richtung Waldschlösschenbrücke. Das Tempo blieb konstant hoch bis zum Km 5, ca 30 sec. Schneller als bei meinen Trainingsläufen. Die Trommler an der Strecke feuerten uns mit Ihrem Rhythmus an. Der Anstieg hoch zur Waldschlösschenbrücke kostete Kraft und Zeit, meine Uhr meldete 05:10/km bei Km 6, das erste mal über 5 min. Am Ende der Waldschlösschenbrücke befand sich die erste Verpflegungsstelle, die dringend nötig war, da ich vor dem Lauf zu wenig getrunken hatte. Wieder auf dem Elberadweg pendelte sich mein Tempo bei 4:54 bis 4:58 ein. Vorbei am Johannstädter Fährgarten näherten wir uns wieder der Dresdner Altstadt. Nun den kleinen Anstieg hoch zum Landtag. Die Cheerleader und der Sprecher vom Team Erdinger Alkoholfrei spornten an zum Zielsprint. Nach 49:09 min. waren die 10 Km geschafft. Ich auch! Mein persönliches Ziel, unter 50 min. zu laufen war aber erfüllt!
Sven war in einer unglaublichen Zeit von 42:38 ins Ziel gelaufen, Kati und Philipp finishten mit 1:01:06h und 1:01:14h und waren mit Ihren guten Zeiten mehr als zufrieden, zumal es für Kati der erste offizielle Wettkampf war. Yvonne war zu schnell gestartet und konnte das Tempo nicht halten. Sie erreichte das Ziel nach 1:06:45h.





Sonntag, 24. April 2016

19. Oberelbemarathon


Meine Teilnahme am 19. Oberelbemarathon belief sich dieses Jahr auf die Bewältigung der 10 Km Strecke. Gemeldet war ich zwar für den Halbmarathon, aber da ich in der Vorbereitung keine längeren Einheiten gelaufen bin wollte ich nichts übers Knie brechen und habe mich auf der Marathonmesse auf die 10 Km umgemeldet. Zusammen mit Frau und Tochter bin ich am 24.4. bei recht kühlen 2-3°C 7:30 Uhr zum Blauen Wunder aufgebrochen. Die beiden hatten sich für das 7 Km Walking gemeldet. Nach dem Start der Walker hatte ich noch genügend Zeit zum Warmlaufen und Lauf-ABC. Pünktlich 9 Uhr reihte ich mich in die Startaufstellung ein. Mein neuer Garmin Forerunner 620 hatte mir eine Zeit knapp über 50 min. anhand der letzten Trainingsläufe prognostiziert, aber eigentlich wollte ich die 50 min. unterbieten.
Nach dem 1. Kilometer meldete meine Uhr eine Pace von 4:45min/Km, auch der 2. und 3. Kilometer war nicht viel schlechter. Zurück auf dem Elberadweg sortierte sich langsam das Läuferfeld. Nach dem Blauen Wunder machte sich ein kalter Gegenwind bemerkbar. Ich versuchte Anschluß an eine kleine Läufergruppe zu halten. Ich hätte Handschuhe mitnehmen sollen. Meine Zwischenzeiten lagen weiter alle unter 5 min./Km. Wenn ich das Tempo bis ins Ziel halten kann, klappt das mit der Zeit < 5o min.. Unter der Waldschlösschenbrücke war der Gegenwind besonders heftig. Kurz vor dem Johannstädter Fährgarten gönnte ich mir ein Gel, ob es was bringt? Egal. Tempo halten. Dranbleiben! Am Terrassenufer war der Wind nicht mehr so lästig. Der Fotopoint naht, noch schnell ein Lächeln aufgesetzt. Das Ziel ist nah! Nach dem Einlaufen in das Heinz-Steyer-Stadion holte mich Ralf B. aus unserer Laufgruppe Dresden ein. Gemeinsam liefen wir die Stadionrunde. Dass mich meine Tochter fotografierte und anfeuerte habe ich leider gar nicht mitbekommen. Nach 49:12 min. lief ich als 156. über die Ziellinie. Persönliche Bestzeit nach meiner langen Verletzungspause und sogar der 2. Platz in meiner Altersklasse.





Das Wintertraining in der DSC-Halle hat sich also doch gelohnt.
Danke an Anne für die professionelle Anleitung.

Sonntag, 18. Oktober 2015

17. Morgenpost Dresden-Marathon 18.10.2015

Das Highlight des Herbstes, der Dresden-Marathon steht an. Ermutigt von den guten Zeiten der vergangenen Team-Challenge haben sich 9 meiner Arbeitskolleginnen und -kollegen an die 10 Km Strecke herangewagt. Leider konnten 2 krankheitsbedingt nicht an den Start gehen. Pünktlich 9:30 Uhr hatten sich alle 8 an der Freitreppe des Congress-Center eingefunden. Nach der Gepäckabgabe nutzten wir die Strecke zum Start für eine leichte Erwärmung und reihten uns in den Startblock C ein. Pünktlich um 10 Uhr fiel der Startschuss für mehr als 3000 Läuferinnen und Läufer.
Kerstin, Sven und Marcel setzten sich erwartungsgemäß sofort ab. Die ersten Meter liessen sich beschwerlich an, Kopfsteinpflaster, Schienen und Schlängellauf um langsamere Läufer. Rico kam auf der rechten Seite besser voran und lief teilweise 20 – 30 m vor mir. Nach der Augustusbrücke wurde der Belag besser und nach ca. 300 m bogen wir links ab auf den Elberadweg. So langsam sortierte sich das Läuferfeld. Die ersten 3 Km zeigte meine Uhr eine Pace von 4:50 – 4:55 bei einer Pulsfrequenz von 166 an. So langsam kam ich wieder an Rico heran. 1 Km weiter hatte ich ihn überholt. Mein Tempo pendelte sich bei 5:00 ein. Schneller als erwartet tauchte die Waldschlösschenbrücke im Blickfeld auf. Der leichte Anstieg kostete Kraft und Zeit. 20 wertvolle Sekunden gingen mir hier verloren. Am Ende der Brücke war ein Verpflegungspunkt eingerichtet. Schnell ein Gel leergesaugt und das süße Zeug mit 2 Bechern Wasser runtergespült. Corinna und Daniela standen an der Strecke und feuerten uns an. Zurück auf dem Elberadweg versuchte ich das Tempo weiter zu halten, suchte mir einen Zugläufer und blieb in seinem Windschatten. Am Terrassenufer sah ich plötzlich Marcel vor mir und lief schließlich am Anstieg zum Italienischen Dörfchen an ihm vorbei. Die S-Kurve am Landtag und dann die letzten Reserven auf der Zielgeraden mobilisiert. Kathleen winkte und feuerte mich an, aber die 50 min. waren schon verstrichen. Bei 00:50:42 lief ich ins Ziel. Netto fehlten mir gerade mal 14 Sekunden zur geplanten Zielzeit. Sven und Kerstin erwarteten mich schon im Ziel. Sie hatten ein tolles Rennen abgeliefert, Sven war unter 44 min gelaufen. Erschöpft umarmte ich sie. Nur 14 Sekunden nach mir kam Marcel ins Ziel, kurz darauf auch Rico und Uwe. Das Erdinger hatten wir uns redlich verdient! Auch Philipp und Andre kamen heil im Ziel an, genauso wie meine Tochter Yvonne. Glückwunsch allen "Neulingen", die zum ersten mal erfolgreich die doppelte Team-Challenge Distanz  absolviert haben.


Sven Z. 00:43:54
Kerstin Z. 00:48:30
Bernd M. 00:50:14
Marcel B. 00:50:27
Rico T. 00:51:53
Uwe S. 00:57:55
Philipp M. 01:00:38
André B. 01:04:15

Sonntag, 11. Oktober 2015

WGP Citylauf Pirna 09.10.2015

Quasi als Testlauf für die 10km zum Dresden-Marathon hatte ich mich mit 2 Arbeitskollegen zum WGP Citylauf in Pirna gemeldet. Einmal als Einzelläufer für 8 Runden (10-11Km) und danach gleich noch für die Staffel mit der Laufgruppe Dresden.
Nach einer kurzen Erwärmung ging es pünktlich 19:00 Uhr an den Start. Philipp war nach dem Start deutlich schneller unterwegs und setzte sich sofort 10-15m ab, während Rico ungefähr mein Tempo lief. Die erste Runde war schnell, mit 6:39 min. deutlich unter 7 min., mir war klar dass ich das Tempo nicht dauerhaft halten konnte, also rechnete ich grob mit 7min. Pro Runde. Ab Runde 2 lief Rico vor mir, Philipp hatte sich so weit abgesetzt, dass ich ihn nicht mehr sehen konnte. Die Strecke war anspruchsvoll und forderte mit engen Kurven und Kopfsteinpflaster die volle Aufmerksamkeit. Noch vor Ende der 2. Runde wurde ich von den schnellsten Ukrainern überholt.
Faszinierend deren Tempo. Der kleine Anstieg hoch zur Kirche schlauchte von Runde zu Runde mehr, Rico war am Berg immer schneller als ich, aber auf den leichten Gefällestrecken vergrößerte ich die Schrittlänge und konnte so wieder zu ihm aufschließen. In Runde 5 konnten die Schnellsten ihr Rennen schon beenden. Noch 3 Runden! Mein Knie bereitete keine Probleme, aber meine Kondition ließ langsam nach. Für Runde 6 und 7 brauchte ich mehr als 7min. Die ganze Zeit hatte ich einen älteren Läufer in einem gelbgrünen Shirt im Blick, der zu meiner Altersklasse gehören könnte. Immer wenn ich an ihm vorbei war, hat er mich kurz darauf wieder überholt. Auf der letzten Runde liefe er ca. 20m vor mir. Nach der Hälfte der letzten Runde überholte ich Philipp, das das anfängliche schnelle Tempo nicht mehr halten konnte. Am Kirchberg verlor ich zusätzlich noch ein paar Meter und wurde von Rico eingeholt. Auf der Zielgeraden begann Rico das Tempo zu erhöhen und überholte mich, ich versuchte mitzuhalten und so puschten wir uns gegenseitig zu einem rasanten Zielsprint, bei dem wir auch den unbekannten älteren Herren überholten. Mit 0:55:10 war ich ganze 6 Sekunden schneller als der 2. platzierte in meiner Altersklasse M60 Gerd Naake, wie sich später herausstellte eben der ältere Läufer in dem gelbgrünen Shirt. Im Ziel war mir kurze Zeit kotzübel, ein sicheres Zeichen dafür, dass ich bis an meine Leistungsgrenze gegangen war. Mein Dank gilt Rico, der mich zu diesem rasanten Finish gepuscht hat.


Nach einer kurzen Erholungspause startete ich dann für die Laufgruppe Dresden als 4. Staffelläufer und beendete die Runde mit 6:31min. Insgesamt belegte unser Team einen guten 8. Platz in der Kategorie Sportvereine.



Fazit: Ein schöner Lauf durch die mit Fackeln beleuchtete romantische nächtliche Pirnaer Altstadt auf einer anspruchsvollen und interessanten Strecke. Ich komme auf alle Fälle wieder!!!



Samstag, 6. Juni 2015

2015

2015 – Verletzungen und kein Ende

Das neue Jahr begann, wie das letzte aufgehört hatte: Schmerzen und Schwellung im rechten Knie. Laut meinem Orthopäden eine Kniegelenksarthrose, Chancen auf Heilung: keine, maximal eine Linderung der Beschwerden sei möglich. Laufen ade! Moment mal, bei meiner entzündeten Achillessehne wollte mir auch schon mal ein Arzt weismachen, nur noch eine OP der Sehne brächte eine Linderung. Damals hatte mir letztendlich ein Osteopath geholfen. Bei meiner Suche nach Alternativen stieß ich zufällig auf ein Buch: Kampf der Arthrose: Ihre biochemische Behandlung  Nachden ich das Buch gelesen hatte, wußte ich was zu tun war. Ab sofort nahm ich täglich meine Ration Magnesium und reicherte mein Frühstück mit proteinhaltigen Produkten an: (Vollkornknäcke, Schinken, Ei …) und machte ein 3-Monatiges Probetraining in einem Fitnessstudio. Am 22.3.15 startete ich dann Quasi ohne Vorbereitung zum Citylauf-Dresden über 5 Km mit meinem Freund Rico Tille. Ergebnis: 0:26:38 h( netto 0:26:06), Platz 3 in der AK M60.
Mein Knie hatte ich vorsorglich bandagiert. Es hat während des ganzen Laufes nicht geschmerzt, aber trotzdem war da was zu spüren. Rico war der erste mal schneller als ich. Das Training mit ihm tut uns beiden gut. Anfang April begann ich dann mit dem Training für den Oberelbemarathon, bei dem ich die 10 Km laufen wollte. 5 Trainingseinheiten mit insgesamt 30 Km mussten als Vorbereitung reichen. Am 26.04.2015 absolvierte ich dann das erste mal nach 2 jähriger Walking Pause wieder laufend eine Distanz beim OEM. Das Heinz Steyer Stadion erreichte ich nach 0:52:13 h. Das Knie hielt. Völlig überrascht war ich über den 3.Platz in meiner AK M60. Das nächste Ziel: Team Challenge Dresden. Dieses Jahr hatte ich es geschafft 5 Team´s mit je 4 Läufern und Läuferinnen in meiner Firma zu aktivieren. Insgesamt 7 Trainings-Einheiten mit insgesamt 43 Km machte ich als Vorbereitung. Am 2.5.15 wollte ich es wissen und meldete mich  quasi als Testlauf kurzfristig zum Blütenfestlauf in Borthen an. Die 6,5 Km Crosslauf durch die Obstplantagen schaffte ich in 0:35:17 h, was in meiner Altersklasse immerhin zum 2.Platz reichte. Am 3.6. lief ich dann mit 19 meiner Arbeitskollege die 5 Km durch die Dresdner Innenstadt. Das Ziel im Dynamo-Stadion erreichte ich nach 0:23:50 h erschöpft aber glücklich.Fazit: Das Laufen geht wieder.Auf die Frage meines Chef´s, was es noch für Läufe gäbe, schlug ich ihm die10 Km zum Dresden-Marathon vor. Das wird unser nächstes Ziel. 4 Monate haben wir jetzt Zeit dafür zu trainieren...