Pünktlich fiel der Startschuss und ich begab mich auf die unbekannte Strecke. 2 Runden á 3000m waren zu bewältigen. Ich starte wieder gemeinsam mit Alexander S., versuchte aber diesmal nicht, mit ihm mithalten zu wollen. Nach etwa 400m ohne merklichen Anstieg ging es dann stetig Bergauf. Nach und nach wurde ich von jüngeren Läufern überholt. Am Km 1 wartete dann ein heftiger Anstieg. Am Berg profitierte ich von meinem Bergantraining im Nöthnitzgrund und konnte meinen Platz behaupten. Nach diesem Anstieg ging es bergauf bergab, wobei bergauf deutlich die Nase vorn hatte. Nur ich nicht! Immer wieder zog ein Läufer vorbei. Ab Km 2,5 ging es dann endlich wieder bergab. Endlich tauchte der Kletterwald auf. Nun die ganze Runde noch mal. Nach dem Start/Zielbereich werde ich nochmals von 2 Läufern überholt. Das waren die Letzten! Am Berg hatte ich sie wieder eingeholt. Jetzt konnte ich mit dem Einsammeln beginnen. Auf dem letzten Kilometer hörte ich ein Schnaufen hinter mir. Nun aber Vollgas! Bergab zum Kletterwald flog ich förmlich über den Waldweg. Nur nicht fehltreten, also Augen auf. Das Schnaufen hinter mir war weg. Im Zielbereich noch etwas Slalom und dann mit Speed nach links in die Zielgasse. Geschafft! Jetzt merke ich erst, wie fertig ich bin. Der Schweiß läuft in Strömen. Das Profil hat es in sich, eben ein Crosslauf.Ich begann mit dem Aufwärmen und etwas Lauf-ABC. Als ich damit fertig war, passierte es. Eine Unachtsamkeit und ich trat im Laub fehl und knickte mit dem linken Fuß um. Autsch, das tat weh! Aber ich konnte den Fuß noch bewegen und zum Sinnieren blieb nicht viel Zeit, ab in die Startaufstellung und pünktlich 11:25 Uhr fiel der Startschuss. Obwohl ich nicht so schnell beginnen wollte, führte ich das Feld den Anstieg bis hoch zum Tierheim an. Da ich das eigentlich nicht wollte, nahm ich etwas Tempo raus und lies mich überholen. Nach dem Tierheim begannen die Waldwege. Jetzt hieß es aufpassen. Überall standen Wurzeln und Steine hervor. Viele waren mit Sägespänen markiert. Meinem Fuß ging es anscheinend gut, denn ich merkte nichts Ungewöhnliches von links unten. Meine GPS Uhr hatte ich zwar mit, aber ich riskierte keinen Blick darauf. Dazu war die Strecke zu uneben. Die Abstände wurden langsam größer. Die 2. Runde lief ich gemeinsam mit 2 Frauen. An der Delle konnte ich zwar etwas Boden gut machen aber mit Beginn der 3. Runde musste ich mich geschlagen geben. Aber jetzt ließ ich nicht mehr abreißen und blieb dicht dahinter.











