Donnerstag, 4. September 2025

2025: Sportliche Erfolge und Alte Wunden

47. Wilischlauf

Nur 4 Tage nach dem Prießnitzgrundlauf startete ich zum 47. Wilischlauf  auf der 9,2 Km Strecke. Im letzten Jahr konnte ich einen guten 2. Platz in meiner Altersklasse erlaufen. 
Die Strecke verläuft die ersten 5 Km stetig bergab, anfangs auf asphaltierten Straßen, später auf Schotterwegen. Für mich typisch hatte ich mit einer zu schnellen 5 er Pace begonnen, ich lasse mich eben immer wieder mitreißen. Meine HF lag jetzt schon bei fast 160! Nach dem Überqueren der Grünbrücke über die A17 ging es ins Gelände und auf den 4 Km mehr oder weniger bergauf- Auf den schmalen Wegen entlang des Gorknitzer Bachs musst ich einige Gehpausen einlegen. Kurz bevor die Läufer der
26,8km Langstrecke zum Wilisch abbogen war eine Verpflegungsstelle eingerichtet. Auch danach hatte ich auf dem Weg durch die Plantagen an den Anstiegen meine Probleme und kein Auge für die schöne Baumblüte. Entlang des Rietschkebachs war es wenigstens etwas schattig. Die letzten Meter den Röhrsdorfer Schlossberg hinauf pfiff ich wirklich auf dem letzten Loch. Nach 55:37 min. überquerte ich die Ziellinie, mehr als 1 Minute langsamer als im letzten Jahr, aber immer mit Durchschnittspace knapp unter 6 Minuten.








Überraschenderweise konnte ich trotzdem den 2. Platz in meiner Altersklasse verteidigen.

26. OEM

Zwei Wochen später am 27.04.2025 stand ich wieder am Start. Diesmal auf der 10Km Strecke beim 26. Oberelbemarathon. 
Die letzten 2 Wochen hatte ich mich etwas geschont und nur 2 Läufe über 5 und 7 km gemacht. Gemeinsam mit Harald, Swen und Vera aus meiner Laufgruppe startete ich bei schönstem Wetter am Blauen Wunder in Dresden.














Diesmal hatte ich mich besser im Griff und konnte meine Pace relativ konstant bei 5:30 halten. Auch meine HF blieb konstant bei 150.
So konnte ich den Stadioneinlauf ins neue Heinz Steyer Stadion mit allen Sinnen genießen und überquerte die Zielline nach 55:07 Minuten.






Belohnung war ein 3. Platz im meiner Altersklasse!
Glückwunsch an Harald aus meiner Laufgruppe, der in derselbe AK den 1.Platz mit 49:26 Minuten verdient gewonnen hat.
Mit drei 3. Plätzen und einem 1. Platz hat die Laufgruppe Dresden auf dieser Strecke ein hervorragendes Ergebnis abgeliefert!
Allerdings machte sich nach dem Oberelbemarathon meine linke Ferse wieder schmerzhaft bemerkbar!

 

16. REWE TEAM-Challenge

Trotzdem wollte ich meine ehemaligen Kollegen 4 Wochen später nicht hängen lassen und startete mit der Saegeling MT/IT am 28.05.2025 zur 16. REWE-Team-Challenge. Durch den Einsturz der Carolabrücke diesmal auf einer alternativen Laufstrecke durch den Wiener Tunnel. 
Der Tag war von Regenschauern und Gewitter geprägt. Wir hatten das große Glück, eine Regenfreie Startwelle zu erwischen.


Angefeuert von den vielen Bands und Trommlern entlang der Strecke absolvierte ich die 5km in 27:20 Minuten. Diesmal waren einige meiner Kollegen deutlich schneller unterwegs. Schön zu sehen, wie meine Laufbegeisterung über die Jahre meine Kollegen motiviert hat!
Allerdings hat mir meine Achillessehne/Ferse die Teilnahme an der Team-Challenge total übel genommen und sich schmerzhaft in Erinnerung gebracht.

Seitdem habe ich die Laufschuhe erstmal an den Nagel gehangen und ärztlichen Rat gesucht. Nachdem die klassischen Therapieansätze jedoch keine Wirkung zeigten, versuche ich nun mein Glück mit einer Stoßwellentherapie und bin verhalten optimistisch.

Nachtrag zum Jahresende:

Die Therapie und die Laufpause haben mir gut getan. Ich habe keine Beschwerden mehr und konnte im Dezember problemlos am Glühweinlauftreff der Laufgruppe Dresden und am Silvesterlauf zur Babisnauer Pappel teilnehmen. Beide Läufe ca. 11 km im gemütlichen Tempo mit einigen Höhenmetern. Für das neue Jahr heißt es nun Kondition aufbauen und den Weihnachtsspeck abtrainieren.


Samstag, 12. April 2025

Mannschaftscrosslauf im Prießnitzgrund



Am 8. April 2025 ab 18 Uhr trafen sich wieder mehr als 700 Laufbegeisterte zum Mannschaftscrosslauf unter der Prießnitzgrundbrücke. Die Laufgruppe Dresden war diesmal mit 6 Teams am Start. Ich startete mit Harald N. und Thomas K. im Team Stiftung Wadentest. Gestartet wurde ab 18 Uhr im 30 Sekunden Rhythmus mit jeweils 4 Teams. 
Wir drei machten uns pünktlich 18:04 Uhr auf die 6,3 km Laufstrecke. Zusammen mit Harald hatte ich im letzten Jahr den 2.Platz in der AK M65-79 belegt. Natürlich hatten wir den Ansporn, diesen Platz zu verteidigen! Auf den ersten 3 Kilometern entlang der Prießnitz gelang es uns, auf eines der vor uns gestarteten Teams aufzuschließen und sie zu überholen. Kurz vor der Küchenbrücke hatten sie uns aber wieder überholt und den langen Anstieg den Küchenbrückenweg hinauf lieferten wir uns ein regelrechtes Wettrennen. Ich konnte das Tempo von Harald und Thomas nicht halten und lag ca. 20 Meter zurück. Aber auch von dem anderen Team war der 3. Mann zurückgefallen und ich konnte mich wieder langsam heranarbeiten. Am Kannenhenkelweg hatten Thomas und Harald kurz auf mich gewartet und auf dem letzten kleinen Anstieg konnten wir uns einen kleinen Vorsprung herausarbeiten. Nun noch 1,5 Km bergab bis in die Graf Stauffenberg Kaserne. Nach 35:26 Min. liefen wir freudig (und  ich zumindest ziemlich erschöpft) über die Ziellinie, sogar 14 Sekunden schneller als im letzten Jahr. 
Das mit der Titelverteidigung hat übrigens auch geklappt! 😀


Team Stiftung Wadentest